OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Raúl Castro beim ersten Kongress der Bauern unter Waffen, der am 21. September 1958 in Soledad de Mayarí, im Guerillagebiet der II. Front, stattfand. Foto: Archiv Granma

Der Erste Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro nahm in Begleitung des zweiten Parteisekretärs José Ramón Machado Ventura an der Veranstaltung teil, mit der an den 60. Jahrestag des Kongresses der Bauern unter Waffen erinnert wurde, die am 21. September 1958 in Soledad de Mayarí Arriba im Gebiet der II. Front stattgefunden hatte.

Vor sechs Jahrzehnten leitete der damalige Comandante und Führer der II. Front Frank País die Zusammenkunft der Bauern, auf der ausführlich über die Misere gesprochen wurde, unter der das Land litt, die sich im Elend und der Schutzlosigkeit zeigte, die auf dem Land herrschte und verstärkte hier die Allianz zwischen Arbeitern und Bauern und setzte sich für tiefgehende Veränderungen für jenen Sektor ein, der die Erde bearbeitet.

Bei der Feier betonte der Präsident des Kleinbauernverbandes ANAP Rafael Santiesteban Pozo, dass es notwendig sei, eine höhere Nahrungsmittelproduktion zu erreichen, die Ressourcen und den Boden effektiv zu nutzen und die Ergebnisse der Wissenschaft anzuwenden. Er rief alle Bauern dazu auf, den 60 Jahrestags der Agrarreform mit besonders guten Ergebnissen zu würdigen.

Am Ende der Veranstaltung begrüßte Raúl einige der Gründungsteilnehmer des Kongresses, die dort anwesend waren und besuchte anschließend das Museum Kongress Bauern unter Waffen.

Er ging auch zur Grundschule Osvaldo Carvajal Colás, an der 26 Schüler unterrichtet werden, was widerspiegelt, wie sehr sich die Gemeinde von Soledad de Mayarí Arriba verändert hat, die nun so gar nichts mehr mit „soledad“ (Einsamkeit) zu tun hat.