OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Internet

Mit dem Ziel, Kenntnisse im Zusammenhang mit der Bekämpfung internationaler Verbrechen auszutauschen, wird im Hotel Nacional de Cuba vom 10. bis 12. September das 15. Kontakttreffen des Netzes zur Rückgewinnung von Vermögenswerten (RRAG) stattfinden, geht aus einer Pressemitteilung der Zentralbank Kubas hervor.

Dies ist ein wichtiges Treffen der Finanziellen Aktionsgruppe Lateinamerikas (Gafilat), eines regionalen Mechanismus zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, an dem Kuba seit 2012 beteiligt ist.

Das Netzwerk stellt eine Plattform zur Bildung von Bündnissen für die Rückgewinnung von Vermögenswerten dar, die durch illegale Aktivitäten entstanden. Es wurde unter Beteiligung des Büros der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, von Interpol und der Interamerikanischen Kommission zur Bekämpfung des Drogenmissbrauchs geschaffen.

Am 15. Kontakttreffen werden zwanzig Länder der Region sowie Spanien, Italien, Frankreich und Vertreter anderer internationaler Organisationen teilnehmen.

Kuba wird durch die Generalstaatsanwaltschaft der Republik und das Innenministerium vertreten sein. Darüber hinaus beteiligen sich die Zentralbank Kubas (BCC) und ihre Finanzaufklärungseinheit, die zur Koordinierung der Prävention dieser Geißeln beiträgt. Außerdem wird die Veranstaltung von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) mitfinanziert.

Die Tagesordnung des Treffens umfasst Themen bezüglich der Zusammenarbeit zur Erleichterung der Identifizierung, Lokalisierung und Rückgewinnung von Vermögenswerten, Produkten oder anderen Gütern, die aus illegalen Aktivitäten resultieren; der Finanzierung des Terrorismus und der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen.

Das Treffen wird von Marconi Melo, Geschäftsführer von Gafilat, geleitet. Ebenso wird Fabian Klemme, Generalkoordinator für Lateinamerika der GIZ, anwesend sein. An seiner Eröffnung werden Irma Martínez Castrillón, Ministerpräsidentin des BCC, und Yamila Peña Ojeda, Generalstaatsanwältin der Republik Kuba, teilnehmen.