OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Zu verstehen, zuzuhören und Lösungen vorzuschlagen, ist eines der Eigenschaften von Armeegeneral Joaquín Quintas Solá, der unter den Bewohnern der von Irma betroffenen Gebiete allbekannt ist. Foto: Ortelio González Martínez Photo: Ortelio González Martínez

CIEGO DE ÁVILA – Dank der ununterbrochenen Arbeit im Norden und Süden der Provinz und trotz des Kampfes gegen die klimatischen Widrigkeiten und der verspäteten Ankunft einiger Ressourcen konnte erreicht werden, dass mehr als 20.000 der 31. 540 von Hurrikan Irma beschädigten Häuser ein Jahr nach dessen Durchzug durch die Provinz wiederhergestellt worden sind.

„Die Tatsache, dass diese Anzahl beschädigter Häuser wiedererrichtet wurde, ist das Ergebnis eines beständigen Vormarsches und einer großen Anstrengung, die anerkennenswert sind, wenn man bedenkt, dass der Wohnungsbestand von Ciego de Ávila nach Villa Clara am schlimmsten in Mitleidenschaft gezogen wurde“, sagte Armeegeneral Joaquín Quintas Solá während der Einschätzung der in den letzten 12 Monaten unternommenen Aktionen zur Behebung der Schäden.

Der Stellvertretende Minister der Revolutionären Streitkräfte (FAR) wurde während der Analyse davon unterrichtet, dass diese Fortschritte nicht leicht waren angesichts der anhaltenden heftigen Regenfälle, die die Produktion von Zuschlagstoffen verhinderten, sowie des Nicht-Eintreffens von Balken, Schrauben und Muttern für die Montage von Decken und der entsprechenden Wasserabdichtung. Im Falle der Landwirtschaft habe es Hindernisse bei der Überdachung der Zwischenlager für Bananen im Landwirtschaftsunternehmen La Cuba und beim Holz für die Wiederherstellung der Tabakhäuser gegeben.

Im Rahmen der Kenntnisnahme über die internen Probleme der Wiederherstellung besuchte Quintas Solá eines der Gebäude mit 20 Wohnungen, das noch vor Ende des Jahres in der Siedlung Ramon Dominguez de la Peña übergeben wird. In diese Siedlung der Gemeinde „Venezuela“, die sich dem Anbau von Zuckerrohr widmet, wird auch eine gleiche Anzahl von Familien aus dem Gebiet Palmarito, in Júcaro, umgesiedelt, da dieses durch die Kraft des Meeres fast völlig zerstört wurde.

Bezüglich der Übergabe der Wohnungen sagte Felix Duarte Ortega, Mitglied des Zentralkomitees der Partei und ihr erster Sekretär in der Provinz, dass diese erst nach dem qualitätsgerechten Abschluss der Arbeiten erfolgen werde. „Dem gilt unser Augenmerk, denn noch immer wohnen 723 Familien von deren, die ihr Zuhause verloren haben, bei Angehörigen und Freunden“, sagte er.

In diesem Sinne sagte Aramís Hernández Rodríguez, Vizepräsident des Rates der Provinzverwaltung und verantwortlich für den Bausektor, dass die Provinz in diesem Jahr die teilweisen Beschädigungen lösen und sich 2019 darauf konzentrieren werde, mehr neue Häuser zu errichten. Angesichts dieser Realität bestand der Vizeminister der FAR darauf, die lokale Produktion von Baumaterialien zu beschleunigen.

Quintas Solá und sein Gefolge besichtigten auch Gebiete des Volksrates Máximo Gómez (die Ortschaften Punta Alegre und Máximo Gómez) im Norden der Provinz, durch die Irma hinwegzog. Hier erklärten Vertreter der Behörden der Gemeinde Chambas, dass bis heute 996 Häuser von den 1 855 beschädigten repariert worden seien. Auch die Beseitigung von Schäden an staatlichen Einrichtungen des Gesundheits- und Bildungswesens, des Handels, der Kultur und der Dienstleistungen für die Bevölkerung sei nicht vernachlässigt worden.