OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
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Nauru, eine kleine zu Mikronesien gehörende Insel mitten im Pazifik, etwa 12.000 km von Kuba entfernt, nimmt eine neue medizinische Brigade der Größten der Antillen auf, die sich u. a. aus Spezialisten in Onkologie, Nierenheilkunde, Psychiatrie, Endokrinologie, Rehabilitation, Innere Medizin und Gefäßlehre zusammensetzt.

Laut Informationen von Jorge Luis Benítez, dem Koordinator der Brigade, an ACN gibt es in dem kleinen Land von kaum 17.000 Bewohnern und wenig mehr als 21 Quadratkilometern Oberfläche ein hohes Vorkommen nicht übertragbarer chronischer Krankheiten im Zusammenhang mit Fettleibigkeit. Es wurden nun Studien entwickelt, um die hauptsächlichen Gesundheitsprobleme zu benennen, die Eingriffsprotokolle anzupassen und die Mutter-Kind-Betreuung zu unterstützen. Auf diese Weise wird die medizinische Zusammenarbeit in dieser so abgelegenen Region intensiviert, wo Kuba aufgrund einer Initiative des Comandante en Jefe Fidel Castro seit mehr als einem Jahrzehnt präsent ist, nicht nur, um sich grundlegender Gesundheitsprobleme anzunehmen, sondern auch, um Aktivitäten zur Gesundheitsvorsorge zu entwickeln.

IN ZAHLEN

Ca. 400.000 kubanische Gesundheitsfachkräfte haben seit Mai 1963 in 164 Ländern ihre Dienste zur Verfügung gestellt.

Über 50.000 sind zurzeit in 66 Ländern tätig.

Über 28.000 Mediziner aus 105 Ländern haben in der ELAM von Havanna graduiert.

Über 18.000 Gesundheitsprofis wurden durch kubanische Spezialisten im Ausland ausgebildet.

Über 3 Millionen Menschen erlangten in 35 Ländern durch Eingriffe von „operacón milagro“ das Sehvermögen wieder.