OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Für die Stärkung der bilateralen Beziehungen nicht nur im Glauben, sondern auch in menschlicher Hinsicht im Allgemeinen, in diesen Zeiten, in denen die Normalisierung der Beziehungen durch die Politik Donald Trumps gegenüber Kuba behindert wird, trat Pfarrer Jim Winkler, Generalsekretär des Nationalrates der Kirchen Christi der Vereinigten Staaten, ein.

Diese Erklärung erfolgte auf einer Pressekonferenz, auf der die Kirchenräte Kubas (CIC) und der Vereinigten Staaten anlässlich der Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag des Weltkirchenrates eine gemeinsame Erklärung veröffentlichten.

Das Dokument, das von Pastor Antonio Santana Hernández, Vorsitzender des CIC, verlesen wurde, besagt, dass beide Organisationen seit vielen Jahren zusammenarbeiten, um die beiden Nationen zu einigen.

„Wir haben uns um Frieden bemüht, als viele nach Krieg gerufen haben. Wir haben die Familieneinheit verteidigt, als andere versucht haben, unsere Familien zu teilen. Wir haben gebetet, aufgerufen und zusammengearbeitet, um die Blockade zu beenden“, sagt er.

 Er fügt hinzu, dass unter den feierlichen Momenten, an denen beide Räte aufgrund ihrer Unterstützung beteiligt waren, solche Fälle wie die Rückkehr von Elian Gonzalez nach Kuba sowie das Treffen zwischen dem Präsident Raul Castro und Barack Obama hervorzuheben sind.
Der Text drückt die gemeinsame Sorge bezüglich der drastischen Verkleinerung der US-Botschaft in Havanna aus, die die kubanischen Familien beeinträchtigt und den Austausch von Mensch zu Mensch behindert.

Reverend Winkler sagte, dass Kuba in keiner Weise eine militärische Bedrohung für sein Land repräsentiere, das eine riesige Rüstungsindustrie habe, die immer einen Feind brauche, eine Gefahr und die sich dem Frieden in der Welt entgegen stelle.

Der Vorsitzende und Generalsekretär des Nationalrates der Kirchen Christi in den USA fügte hinzu, dass Kuba ein sicherer Ort sei: „Ich fühle mich unendlich sicherer, durch diese Stadt zu gehen als durch die Hauptstraßen meines Landes.“ Eine überwältigende Mehrheit unterstütze aus den USA die guten Beziehungen zwischen beiden Nationen, sagte er.

„Wir werden für eine Beziehung wirken, die nicht von Unterwerfung und Dominanz einer Supermacht gegenüber einem kleinen Land, sondern von Freundschaft und gegenseitigem Respekt geprägt ist, eine Beziehung unter Gleichen“, hob er hervor und drückte seine Bewunderung für die Regierung und das Volk Kubas für ihre feste Haltung aus.