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Ciego de Ávila– Kuba wird vor Ende des Jahres die wichtigsten Voraussetzungen für die Entwicklung der hydraulischen Infrastruktur geschaffen haben, wenn in dieser Provinz eine moderne Produktionslinie eingerichtet wird, die in der Lage ist, Rohre von 1.200 mm Durchmesser herzustellen, die erste dieser Art im Land.

Alle Teile stehen bereit und man geht davon aus, dass man im letzten Trimester 2018 den Betrieb aufnehmen kann. Das teilte der Direktor des Unternehmens Ciegoplast Hiorvanys Espinosa Pérez mit, wo alles für den Beginn der Montage vorbereitet ist.

Die neue Investition von über zwei Millionen Pesos erhöht die Verarbeitungskapazität des Betriebs von 21 Tonnen auf 45 Tonnen pro Tag und ermöglicht die Herstellung von Polyethylenrohren von 90 mm bis 1.200 mm Durchmesser und hoher Dichte.

Bis jetzt gibt es nur zwei Fabriken dieser Art: Hidroplast in Havanna und Holplast in Holguín, die aber nur Rohre bis zu tausend Millimeter Durchmesser herstellen können. Die Fabrik in Ciego de Ávila bietet dem Land nun ein größeres Sortiment und die Möglichkeit, die Importe zu reduzieren. Denn die Rohre dieses größeren Durchmessers werden für die Wasserumleitungen benötigt, besonders wenn diese über Tunnel geleitet werden müssen.

Ciegoplast war an den Arbeiten an hydraulischen Systemen in Mayabeque, Ciego de Ávila, Las Tunas, Santiago de Cuba, in den touristischen Zentren von Jardines del Rey, Cayo Santa María, in Villa Clara, Guardalavaca in Holguín, Cayo Cruz im Norden Camagüeys und der Sonderentwicklungszone Mariel in Artemisa beteiligt.

Auch das Projekt der Sanierung der Bucht von Havanna und des Flusses Almendares mit der Herstellung und Aufstellung von schwimmenden Barrieren um Schadstoffe zurückzuhalten steht mit diesem Unternehmen in Verbindung.