Plenum Fidel gewidmet: „Es geht nicht darum zu überleben sondern zu siegen“ › Kuba › Granma - Offizielles organ des PCC
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Fidel Castro und Raúl Castro in der Nationalversammlung der Volksmachten 1998, IV. Legislaturperiode. Photo: Juvenal Balán

Der letzte Tag des XXIV. Treffens des Sao Paulo Forums in Havanna begann am Morgen mit einer Sonderplenarsitzung, die dem Denken des historischen Führers der Kubanischen Revolution Fidel Castro gewidmet war, seiner Beziehung zum Sao Paulo Forum und dem Aufbau der lateinamerikanischen und karibischen Einheit.

In Anwesenheit von José Ramón Balaguer Cabrera, Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und der Exekutivsekretärin des Forums Monica Valente sprach der Historiker Eusebio Leal Spengler, der alle tief bewegte, als er daran erinnerte, dass Fidel Denker und Handelnder in diesem Kampf war, um aus Unserem Amerika den Ort zu machen, von dem Martí träumte.

„Lasst uns die Einzigartigkeit in der Einheit vereinen, die Rolle jedes einzelnen in diesem Prozess des unendlichen Kampfes respektieren, den Kampfgeist erheben, der manchmal durch die Umstände etwas nachgelassen hat, aber nie besiegt wurde“, sagte Leal.

„Schauen wir uns die Bilder von Fidel an der Universität an und wir sehen einen eisernen Willen, einen Charakter; er war ein Mann im wahrsten Sinne des Wortes, ein Mann der Tat und des Denkens; er sagte immer, dass die einzige Rolle, die er niemals spielen könnte, die der Feigheit sei, dass man den Mut haben müsse sich entgegenzustellen und das tat er“, fügte er hinzu.

Das war einer der bewegendsten und am meisten erwarteten Momente des Treffens zu dem Präsidenten, ehemalige Präsidenten, Premierminister und andere hochrangige Persönlichkeiten nicht nur aus Lateinamerika und der Karibik geladen waren, sondern auch aus befreundeten Ländern wie China, Laos und Syrien.

 Leal Spengler rief dazu auf, dem Beispiel der großen Männer der Region zu folgen, die heute unser Vaterland ist, von Simón Bolívar und José Martí bis zu Hugo Chávez und Fidel Castro.

 Wenn wir heute hier innerhalb des Sao Paulo Forums zusammenkommen und über diese Themen nachdenken können, ist das, weil die von Fidel angeführte Revolution immer noch lebendig ist, wenn wir von Einheit sprechen können, liegt das nur daran, dass diese den Arm des kubanischen Volkes gehalten hat. Hierhin sind sie nicht gekommen, nicht weil sie das nicht gewollt hätten, hierhin sind sie nicht gekommen, weil sie es nicht konnten. Hier geht es nicht darum zu überleben, sondern es geht darum zu siegen“, sagte er.

Am Nachmittag und am Abend des Montag trafen die Regierungschefs Venezuelas Nicolás Maduro, Boliviens Evo Morales und El Salavdors Sánchez Ceren ein, um an der offiziellen Schlusssitzung dieses Treffens teilzunehmen.

Am heutigen Nachmittag ist vorgesehen die Resolutionen aller Workshops, Treffen von Sektoren und Plenen zu verlesen, die innerhalb des Forums zusammengekommen waren, sowie die Abschlusserklärung des Treffens und den Aktionsplan für das nächste Jahr.

Nach dem offiziellen Abschluss können die Delegierten und Gäste des XXIV. Treffens des Sao Paulo Forums einen Abend genießen, an dem die Musik von Habana de Primera, Eduardo Sosa ,Tony Ávila und anderer kubanischer Künstler sich mit den kulturellen Traditionen der Völker Lateinamerikas und der Karibik vermischt, um so dieses Treffen in Havanna zu beenden.