OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Wieder einmal droht die drückende Hitze das bestimmende Merkmal des Monats Juli zu werden; zu erwarten sind durchschnittliche Höchstwerte oberhalb der normalen in allen drei Regionen des Landes.

Die Vorhersage ist im jüngsten Bulletin der Wachsamkeit gegenüber dem Klima enthalten, das von Spezialisten des Klimazentrums des Meteorologischen Instituts erstellt wurde und in dem auch steht, dass der siebte Monat im Kalender derjenige ist, der am wenigsten zu den Niederschlägen in der Regenzeit in Kuba (von Mai bis Oktober) beiträgt, hauptsächlich wegen der merklichen Verstärkung des Hochdruckeinflusses im Atlantik.

Diese Bedingung, verbunden mit der geringen Bewölkung, der intensiven Sonneneinstrahlung und dem nur schwachen Wind, zeigt die Neigung, die erhöhten Temperaturen während des laufenden Monats beizubehalten, der, zusammen mit dem August, ohnehin der wärmste des Jahres auf der Größten der Antillen ist.

Aber zur Erinnerung: Der nationale Rekord liegt bei 38,8 ° Celsius und er wurde nicht in einem Sommerbimester erreicht, sondern im April (!) des Jahres 1999 in Jucarito, Provinz Granma.

Für die hauptstädtische Wetterstation von Casablanca datiert der maximal gemessene Wert vom 12. September 2015. Er lag bei 38,2 Grad.