OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Nelson Mandela und Fidel Castro waren die Hauptdarsteller des Dokumentarfilms, der zu Beginn des politisch-kulturellen Akts zum 100. Geburtstag des Kämpfers gegen die Apartheid gezeigt wurde Photo: AP

Mit der Vorführung eines Films, der auf die gemeinsame Geschichte Südafrikas und Kubas, ausgehend von den Treffen zwischen den Fühern Nelson Mandela und Fidel Castro einging, begann am Mittwoch der politisch-kulturelle Akt zum hundertsten Jahrestag der Geburt des Kämpfers gegen die Apartheid.

Zum Andenken an dessen Erbe kamen in Cojímar südafrikanische Studenten, die ihre Ausbildung als Ärzte beendet haben, und führende Persönlichkeiten wie der erste Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats Salvador Valdés Mesa, Gesundheitsminister Roberto Morales Ojeda, das Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Partei José Ramón Balaguer und die stellvertretende Außenministerin Ana Teresita González Fraga zusammen.

„Wenige Tage, nachdem wir der Geburt Ches gedacht haben, erinnern wir uns heute an den hundertsten Geburtstag Mandelas als Beispiel dafür, was man erreichen kann, wenn man beharrlich und entschlossen die gerechte Sache verteidigt“, sagte der Rektor der Universität für Medizinische Wissenschaften Luis Alberto Pichs zu den Anwesenden, zu denen unter anderem auch die südafrikanische Ministerin in der Präsidentschaft Dr. Nkosazana Dlamini-Zuma und die Botschafterin Südafrikas in Kuba Thaninga Pandit Shope-Linney gehörten.

Pichs sagte, dass Mandela ganz deutlich die Notwendigkeit erkannte, die Jugend zu bilden und in diesem Sinne sei die Zahl der in Kuba ausgebildeten südafrikanischen Ärzte, die als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Fidel und Mandela begonnen wurde, immer weiter angestiegen.

Als Vertreterin derer, die nach Südafrika zurückkehren, um zu zeigen, was sie in dem sechsjährigen Studium in Kuba gelernt haben, sagte eine Studnetin: „Wir sind von dem Gefühl der Dankbarkeit gegenüber Fidel und Mandela überwältigt, zwei Führer universeller Größe, die dieses Programm 1997 unterzeichneten, um die Ausbildung südafrikanischer Ärzte mit dem kubanischen Blickwinkel der Präventivmedizin zu steigern, wozu hoch qualifiziertes Personal erforderlich ist.“

Dr. Nkosazana Dlamini-Zuma hob die Disziplin, das Verantwortungsgefühl, die Liebe zur Menschheit als Werte hervor, die die Südafrikaner in Kuba gelernt hätten. Um dies deutlich zu machen, ging sie auf die Rolle ein, die Kuba in der Geschichte der Kämpfe Afrikas für seine Unabhängigkeit einnahm. Die Insel so sagte sie „war an unserer Seite, als wir versuchten, unser Gesundheitssystem zu verbessern“ und sie sprach „dem kubanischen Volk, dem Präsidenten Miguel Díaz-Canel und unseren Helden Fidel und Mandela“ ihre Dankbarkeit aus.