
SANTIAGO DE CUBA – Die Vorstellung und Debatte des Vorschlags der Bildung eines Netzwerks von musealen Institutionen, die mit den Vorgängen um die Moncada in Verbindung stehen, war eines der Ergebnisse des Nationalen Workshops zum 65. Jahrestag des 26. Juli, der unlängst in Santiago stattfand.
Annia Domínguez Bicet, mit dem Master in Wissenschaften ausgestattete Spezialistin des in der ehemaligen Moncada-Kaserne untergebrachten Historischen Museums 26. Juli, wies Granma gegenüber darauf hin, dass die Initiative dieser Einrichtung darin bestehe, die Museen des Landes miteinander zu verknüpfen, deren thematische Linie die Aufarbeitung jener damaligen Ereignisse ist, und dazu Untersuchungen sowie die Herausgabe von Büchern zu fördern.
Die Rettung und Bewahrung des geschichtlichen Gedächtnisses im Hinblick auf ein so wertvolles Erbe, das als Hauptdarsteller den historischen Revolutionsführer und seine junge Gefolgschaft der Jahrhundertgeneration hat, sind Ziel des vom Büro für Geschichtliche Angelegenheiten des Staatsrats willkommen geheißenen Vorschlags.
Annähernd zehn Institutionen wie die der Moncada, der Granjita Siboney, des Parkmuseums Abel Santamaría (im alten Zivilkrankenhaus Saturnio Lora) in Santiago de Cuba, des Museums Nico López in Bayamo, des Presidio Modelo auf der Insel der Jugend und des Mausoleums der Märtyrer in Artemisa vereinen sich unter dem Thema.
Auch das Museum Abel Santamaría auf 25 und O in Vedado, Abels Geburtshaus und das seiner Schwester Haydée in Encrucijada wie auch das Haus des Märtyrers der Moncada Mario Muñoz Monroy in Colón werden dem Netz angehören, das als Sitz das Museum des 26. Juli in Santiago haben wird.





