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Dank seiner Kapazität speist der See die Turbinen des größten Wasserkraftwerks in Kuba. Darüber hinaus bietet er durch seine Schönheit und Anziehungskraft Möglichkeiten zur Entwicklung von Naturtourismus Photo: Freddy Pérez Cabrera

MANICARAGUA, Villa Clara – Der künstliche See Hanabanilla ist der einzige seiner Art im Land, der von Bergen umgeben ist, und stellt einen idealen Ort für Naturliebhaber dar. Sein Name in der Sprache der Ureinwohner bedeutet so viel wie „Kleiner Korb aus Gold“.

Die Vorgeschichte des Stausees geht auf die Mitte des 20. Jahrhunderts zurück, als man seine Anlegung konzipierte zu dem Zweck, ein Wasserkraftwerk zu errichten, außerdem die Städte Cienfuegos und Santa Clara mit Wasser zu versorgen und schließlich den Tourismus zu entwickeln.

Er besitzt einen Wasserspiegel von 14,9 Quadratkilometern und ein Speicherpotenzial von über 280 Millionen Kubikmetern Wasser.

Dank seiner Kapazität speist der See die Turbinen des größten Wasserkraftwerks in Kuba. Darüber hinaus bietet er durch seine Schönheit und Anziehungskraft Möglichkeiten zur Entwicklung von Naturtourismus mit Optionen wie Angeln und Wandern.

Den Wanderweg „El Nicho“ zu begehen, an seinen ruhigen Wassern vorbei zu spazieren bis zum Restaurant von Rio Negro, im Hotel gleichen Namens Quartier zu beziehen oder den Wasserfall der Liebe zu besuchen, sind nur einige der Möglichkeiten, die dieser paradiesische Ort kubanischer Geographie bietet.

In gleicher Weise kann der Besucher in dieser märchenhaften Gegend neben einer üppigen Flora eine außergewöhnliche Fauna wertschätzen, die sich u. a. aus Tocororos, Papageien, Elfenbeinspechten, Stockenten und der Hanabanilla-Kröte, die hier ihr einziges Habitat hat, zusammensetzt.  

Auch gibt es einen Überfluss an Farnen, Curujeyen, Schmetterlingen und verschiedenen Orchideenarten, die ineinanderfließen mit Vögeln wie dem Vielfarbentodi, dem Arriero, dem Sperlingsvogel El Negrito, dem Kubaschnäppertyrann, dem Grautyrann, dem Cateye und der Wacholderdrossel, außerdem Echsen und einige Weichtierarten wie die Landschnecke Zachrysia auricoma.

Am 26. Juli 1975 weihte der Comandante en Jefe Fidel Castro das Hotel Islazul Hanabanilla ein; diese in einer der Uferlandschaften erbaute Institution verfügt über mehr als hundert Zimmer, Cafeterien, Restaurants, Partyräume, Grillstände, Diskothek, Swimming Pool und weitere Optionen.