OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Estudio Revolución

Miguel Díaz-Canel Bermúdez, Präsident des Staats- und des Ministerrates und der zweite Sekretär der Partei, José Ramón Machado Ventura, waren am Samstag bei der Einweihung des neuen Hauptsitzes des Instituts für Hämatologie und Immunologie Doktor José Manuel Ballester Santovenia zugegen.

Seit seiner Gründung trägt diese Institution zum Prestige des nationalen Gesundheitswesens aufgrund seiner Leistungen und Beiträge in Bereichen wie Hämatologie, Immunologie und Transfusionsmedizin sowie Transplantationen bei.

„Dies war der Traum vieler Generationen von Wissenschaftlern und Fachkräften des Gesundheitswesens“, sagte Frau Dr. Consuelo Macías Abraham, Direktorin des Instituts.

An der Eröffnung nahmen darüber hinaus Mercedes López Acea, Mitglied des Politbüros und Erste Sekretärin der Partei in Havanna, das Mitglied des Politbüros, Vizepräsident des Staatsrats und Minister für Gesundheitswesen, Roberto Morales Ojeda, sowie Angestellte des Gesundheitswesens und Nachbarn teil.

„Dies ist ein erstklassiges Werk, wegen seines Umfangs, seiner Technologie und Infrastruktur“, sagte Dr. Macías Abraham, die das Engagement des Zentrums und seines Kollektivs bestätigte, mithilfe der Wissenschaft daran zu arbeiten, die Gesundheitsstandards der kubanischen Bevölkerung zu erhöhen.

Sie sagte, dass zu den nächsten Projektionen des Instituts für die kommenden fünf Jahre die Erhöhung des Grads der Heilung der pädiatrischen akuten lymphatischen Leukämie bis zu 90% gehöre. Dies geschehe durch die Einführung der Erforschung der minimal residualen Krankheit, der haploidenten Transplantation und nicht verwandter Spender.

Desweiteren gehe es um die Einführung der traditionellen und massiven Sequenzierung zur Identifizierung von Neudiagnosen hämatologischer und immunologischer Erkrankungen, die Durchführung personalisierter Behandlungen und die Entwicklung des Registers nicht verwandter Spender in Kuba, stellte Dr. Macias fest.

Auch die Entwicklung einer Bank von Nabelschnurzellen im Land für die Entwicklung der Transplantationen sei Teil dieser Vorhaben, sagte sie.

Das Institut für Hämatologie und Immunologie wurde am 2. Dezember 1966 gegründet und auch nach 52 Jahren zeichnet es sich durch seine wissenschaftliche Strenge, Kompetenz und das Gefühl der bedingungslosen Zugehörigkeit seiner Beschäftigten aus.

Dr. Machado Ventura, der unter der Führung von Fidel in selbigem Jahr die Forschungsinstitute des Gesundheitswesens gründete, hatte die Ehre, das Band zu durchschneiden.

Danach unternahm Präsident Diaz-Canel zusammen mit den anderen Funktionären eine Besichtigung der Einrichtung.

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