Frühwarnung: Stärke eines Landes › Kuba › Granma - Offizielles organ des PCC
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CIEGO DE ÁVILA - Das Frühwarnsystem und die Arbeit der Meteorologischen Zentren in den Provinzen, die unter Nutzung wertvoller Geräte Witterungsunbilden und andere Ereignisse konfrontieren, bilden eine der Stärken des Landes, sagte Armeekorpsgeneral Joaquín Quintas Solá.

Der Leiter der zeitweiligen Arbeitsgruppe der Strategischen Region des Zentrums sagte, dass Kuba ein Beispiel für die Umsetzung von Plänen zur Risikoreduzierung sei, um die Wirksamkeit der Aktivitäten und die Einhaltung der Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und der wirtschaftlichen Ressourcen zu gewährleisten. Dafür gebe es strukturierte Systeme, die es ermöglichen, Bedrohungen, Anfälligkeiten und Fähigkeiten zur Bekämpfung dieser Phänomene, die sich in der Karibik immer mehr häufen, zu erkennen.

Dies ermögliche außerdem eine bessere Anpassung an den Klimawandel und die Verringerung der Risiken, die sich aus den intensiven Dürren, tropischen Wirbelstürmen und anderen gefährlichen Phänomenen ergeben, die in dem vom Ministerrat im April letzten Jahres verabschiedeten Plan „Tarea Vida“ (Aufgabe Leben) vorausgesehen sind.

Oscar Benedico Rodriguez, Direktor des Meteorologischen Zentrums der Provinz, sagte dem Vizeminister der Revolutionären Streitkräfte, dass sich die aktuelle Hurrikan-Saison im Nordatlantik, dem Karibischen Meer und dem Golf von Mexiko aktiver als normal verhalten werde, wie verschiedene Modelle von Prognosen voraussagen.

In einer ausführlichen Erklärung sagte der Spezialist, dass, obwohl es sehr schwierig sei, den Durchzug von Witterungsunbilden durch eine bestimmte Region im Voraus zu bestimmen, die aktuellen Wetterbedingungen und Modelle ergeben, dass in den kommenden Tagen im Nordwesten des Karibischen Meeres ein Niederdrucksystem entstehen soll, das sich sogar in einen tropischen Sturm verwandeln könnte und sich mit Regen auf die kubanische Westregion auswirken werde.

Ciego de Avila verfügt über ein modernes Provinzzentrum für Meteorologie, das im Januar dieses Jahres eröffnet wurde und nach Worten von Elba Rosa Perez Montoya, Ministerin für Wissenschaft, Technologie und Umwelt, aufgrund der Qualität seiner Infrastruktur sowie des wissenschaftlichen Potenzials, über das es verfüge, als die Institution der meteorologischen Konvention der Zentralregion des Landes fungiert.