Spezialisten des Nationalen Museums für Naturgeschichte Kubas und der Universität Bamberg in Deutschland erstellten eine paläoklimatische Karte, auf der der Meerespiegel unseres Archipels vor 125.000 Jahren, während der Sangamon Zwischeneiszeit zu sehen ist.
Wie aus dieser neuartigen Forschung hervorgeht, deren Koordinator der kubanischen Seite Professor Jesús M. Pajón ist, lag der Meersspiegel zu jener Zeit zwischen fünf und sieben Metern über dem aktuellen, eine Schlussfolgerung, die mit Hilfe der Elektronenspin Resonanzmethode und der Bestimmung des Uran und Thoriumgehalts der fossilen Korallen der Meeresterrassen der Region Havanna-Matanzas ermittelt wurde.
Besagte Arbeit ist Teil der Studien über das paläoklimatische Klima Kubas in der Pleistozän-Holozän Periode, die beide erwähnten Einrichtungen gemeinsam durchgeführt haben und hat den Vorteil als Präzedenzfall für Projektionen beizutragen, bis wohin das Meer um Kuba herum langfristig ansteigen könnte.
Dieser wissenschaftlicher Beitrag gehört zusammen mit der Fortsetzung anderer Forschungen des MaKroprojekts über Gefahren und Anfälligkeiten der Küstengebiete 2050 und 2100, die daran arbeiten, neue aktualisierte Karten zum Eindringen des Meers und der Küstenlinie zu erarbeiten, zu den herausragenden Ergebnissen der Agentur für Umwelt im Jahr 2017.
IN ZAHLEN
121 Vom Klimawandel beeinträchtigte Siedlungen
34 454 Betroffene Bevölkerung
11 956 Betroffene Wohnungen
3 646 Betroffene Ferienwohnungen
1 383 Betroffene Einrichtungen
Fuente: Mesa Redonda





