OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die wichtigsten Straßen in Sancti Spiritus sind wegen des heftigen Regens unpassierbar Photo: Vicente Brito

Zehn meteorologische Stationen und 128 Niederschlagsmesser des Nationalen Hydraulischen Instituts (inhr), hauptsächlich zwischen Matanzas und Ciego de Ávila und der Insel der Jugend gelegen, zeigten innerhalb von 24 Stunden bis Dienstag Morgen Werte von über 100 mm.

In 35 dieser Punkte lagen die Niederschläge über 200 mm. Der höchste Wert waren 501mm gemessen in Tuinicú in der Provinz Sancti Spiritus.

Herausragend sind dabei auch die registrierten 432 mm beim Stausee Tuinicú, 429 in Fomento, 240 in Topes de Collantes, 193 in Trinidad und 161 in Playa Girón.

Auch wenn die übermäßigen und anhaltenden Regenfälle besonders die der letzten Tage mit den äußeren Wolkenfeldern des subtropischen Sturms Alberto in Zusammenhang stehen, waren bis gestern bereits die 242 vom inhr verwalteten Stauseen zu 87,4% ihrer Gesamtkapazität mit über 7,9 Millionen Kubikmeter Wasser gefüllt, eine Zahl, die es für den Monat Mai in mehr als 25 Jahren nicht gegeben hat und wovon auch eine große Anzahl unterirdischer Flussläufe profitiert. Bedauerlicherweise verursachten diese Regenfälle schwere Überschwemmungen und beachtliche Schäden unter anderem bei Wohnungen, der Straßeninfrastruktur, der Landwirtschaft und an Brücken.

Ab dem heutigen Mittwoch wird es auf dem größten Teil des kubanischen Archipels zu einer allmählichen Verbesserung der Witterungsbedingungen kommen, auch wenn der Himmel im Westen weiterhin bewölkt ist und es immer noch Regenschauern geben wird, die örtlich heftig sein können, aber am späten Nachmittag nachlassen.