
PINAR DEL RÍO - Nach 15 Tagen Regen verschärfen die Bauern aus Pinar del Rio und Direktoren des Landwirtschaftsministeriums die Maßnahmen zur Verhinderung von Schäden an mehr als 28.000 Tonnen Tabak.
Das Hauptproblem konzentriert sich auf rund 18.000 Tonnen, die in der laufenden Saison geerntet worden sind und sich nun in natürlichen Trockenhäusern aus Holz und Faserdächern befinden, die über das gesamte Territorium verstreut sind.
Víctor Fidel Hernández Pérez, Delegierter des Landwirtschaftsministeriums in Pinar del Rio, erklärte, dass unter den Maßnahmen, die zum Schutz der Blätter unternommen werden, die Verwendung von Abdeckungen und die Verstärkung der Anlagen mit konstruktiven Problemen sind. Außerdem gehe es um die Anordung des Tabaks im höchsten Teil der Räume, um ihn so weit wie möglich vom Boden zu entfernen und die Einwirkung von Feuchtigkeit zu vermeiden.

Der Rest der Blätter (etwa 10 000 Tonnen, die mehrheitlich in der letzten Saison geerntet wurden) sei in ausgewählte sichere Lagerstätten verbracht worden, in denen ebenfalls Schutzmaßnahmen ergriffen wurden.
Der Beamte sagte, dass, selbst wenn die Tabakblätter nicht direkt nass werden, so viele Regentage das Auftreten von Pilzen verursachen könnten, die Tabak letztlich verrotteten lassen. „Wir müssen warten, bis es aufhört zu regnen und alle Einrichtungen besuchen, um eventuelle Schäden durch hohe Luftfeuchtigkeit zu bewerten“.
Dank der Arbeit, die zur Sicherung des Hauptexportprodukts der kubanischen Landwirtschaft geleistet wurde, scheinen sich die Beeinträchtigungen jedoch in Grenzen zu halten.
Dies wurde vom Zweiten Sekretär des Zentralkomitees der Partei, José Ramón Machado Ventura, bestätigt, als er am vergangenen Samstag mehrere Gemeinden von Pinar del Río besuchte. „Die Maßnahmen waren wirksam. Der Schutz, den der Tabak hat, ist außergewöhnlich“, sagte er.
Machado Ventura erkannte an, dass die Arbeit rechtzeitig erfolgte, so wie es notwendig sei, um eine echte Prävention zu gewährleisten. „Wenn es zu einer Beeinträchtigung kommt, wird sie minimal sein“, stellte er fest.
Der Zweite Sekretär des Zentralkomitees der Partei sagte auch, dass ein qualitativ hochwertiger Tabak und eine Ernte veranschlagt werde, die höher sei als im Jahr zuvor, die damals als die beste des letzten Jahrzehnts galt.
Deshalb sei es notwendig, weiterhin die größten Anstrengungen zu unternehmen, um die erwarteten Ergebnisse zu erzielen, fügte er hinzu.
In diesem Zusammenhang erklärte der Delegierte des Landwirtschaftsministeriums in der Provinz, dass es eine gut durchdachte Strategie gebe, um die Auswirkungen der Feuchtigkeit zu reduzieren, sobald der Regen aufhöre.
„Es gibt eine Reihe von technischen Angelegenheiten, die unsere Landwirte gut kennen, wie man Tabak bewegt, schüttelt, lüftet“, erklärte er.
Darüber hinaus kündigte er an, dass Pinar del Río das Ziel verfolgt, die geplanten 20.600 Tonnen dieser Kampagne zu erreichen.
„Die Schätzungen ergeben, dass es noch genügend Plantagen gibt, um die geplante Zahl zu erreichen.“
- In der aktuellen Kampagne wurden in Pinar del Río 19 503 Hektar Tabak angepflanzt.
- Die Tabakplantagen von Pinar del Río erbringen etwa 75% des Tabaks, der im Land geerntet wird.
- In Pinar del Río werden alle Rohstoffe geerntet, die für die Exportzigarren verwendet werden (mit Ausnahme der Deckblätter, die auch in anderen Gebieten gewonnen werden).
- Tabak ist der Hauptexportartikel der kubanischen Landwirtschaft.
Gemäß Angaben des Landwirtschaftsministeriums hat diese Tätigkeit im vergangenen Jahr ungefähr 235 Millionen Dollar zur Wirtschaft des Landes beigetragen.





