OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Morales Ojeda beschrieb die Entwicklung des kubanischen Gesundheitssystems und erwähnte die relevanten Indikatoren wie die Kindersterblichkeitsrate von 4,0 pro 1000 Lebendgeborene Photo: Vicente Brito

GENF - Kuba bot dem UNO-Organismus seine Erfahrungen, sein an medizinischen Universitäten spezialisiertes Fachpersonal und die Produkte der pharmazeutischen und biotechnologischen Industrie an, um das ersehnte Ziel der Gesundheit für alle zu erreichen.

Bei der ersten Sitzung der LXXI Weltgesundheitsversammlung in Genf wies der kubanische Gesundheitsminister Roberto Morales Ojeda darauf hin, dass Kuba weiterhin unter dem vom Revolutionsführer Fidel Castro Ruz ausgedrückten Gebot arbeite, das zu teilen, was man habe und nicht das, was übrig bleibe.

Während die Verpflichtung zur universellen gesundheitlichen Versorgung für viele noch anhängig sei, arbeiteten 407.000 kubanische Fachkräfte in 164 Ländern aller Kontinente, zu denen jetzt auch noch 11.000 junge Menschen aus 126 Ländern hinzukämen, die ihr Medizinstudium in Kuba absolviert hätten.

Er sagte, dass die Verantwortung der Gesundheitssysteme weit über das bloße Heilen hinausgehe und Vorsorge und Schutz einschließe, was erforderlich mache, dass sie Teil der Regierungspolitik sei und viele Sektoren einschließe.