OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Ricardo López Hevia

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, gratulierte am Montag den Männern und Frauen, die bei der Restaurierung der kubanischen Hauptstadt unter der Leitung des Historikers Eusebio Leal und inmitten der Auswirkungen der Blockade der Vereinigten Staaten mitgearbeitet haben.

„Ich war vor ungefähr zwanzig Jahren hier und ich konnte mir nicht vorstellen, dass es sogar unter den wirtschaftlichen Schwierigkeiten Kubas, die durch die Blockade entstanden, möglich wäre, diese Arbeit zu leisten“, sagte Antonio Guterres auf einem Rundgang durch den kolonialen Bereich von Havanna in Begleitung von Leal und Alicia Bárcena, Exekutivsekretärin der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC).

Dies ist das erste Mal, dass der portugiesische Politiker Kuba als Generalsekretär der Vereinten Nationen besucht. Im November 1999 war er als Ministerpräsident seines Landes nach Kuba zum IX. Iberoamerikanischen Gipfel der Staats- und Regierungschefs gereist.

Der Rundgang begann am Palast der Generalkapitäne auf der Plaza de Armas und endete auf der Plaza San Francisco de Asís. Sie durchquerten die Straßen Obispo und Mercaderes und machten an der Plaza Vieja Halt.

Guterres hielt mehrere Male an, um Einwohner von Havanna und Touristen zu begrüßen, die im Schritt innehielten, darunter eine Gruppe von 31 Portugiesen, die ihn sofort erkannten.

Der Historiker der Stadt erklärte dem Gast die Merkmale der Arbeiten der Erhaltung, insbesondere ihren sozialen Gehalt.

„Die Restaurierung hat die Stadt nicht zerstört, sie hat sie nicht versteinert, sondern sie ist zum Leben erwacht“, sagte Leal und fügte hinzu, dass der Bau von Wohnhäusern, Altenheimen, Bibliotheken und Schulen zu den Prioritäten der Entwicklungspläne der Altstadt von Havanna gehört.

„Als Generalsekretär der Vereinten Nationen möchte ich diesem absolut großartigen Werk Tribut zollen“, schloss Guterres. „Es ist nicht nur etwas für die Kubaner, es ist eine Spende des kubanischen Volkes an die ganze Welt.“

Photo: Ricardo López Hevia
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