OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

In ihren Eröffnungsworten auf der 37. Sitzung der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (ECLAC) bot die Exekutivsekretärin Alicia Bárcena im Kongresspalast von Havanna eine Synthese des Werdegangs Kubas parallel zu dem des Organismus.

Sie bekräftigte, dass sich Kuba und ECLAC in einem einig seien: „Wirtschaftswachstum und Gleichheit sind keine Gegensätze“. Die Gleichheit, so betonte sie, sei in Kuba stets mit dem Wachstum verbunden gewesen.

Sie betonte den Wunsch Kubas, Importe zu ersetzen und wertschätzte die Akkumulation von inländischem Kapital als ein gemeinsames Interesse in der Region, angesichts der Beschränkungen, die durch die unzureichende Einführung in den internationalen Markt bestehen.

Rodrigo Malmierca Díaz, Minister für Außenhandel und ausländische Investitionen, sagte, dass Kubas Engagement für regionale Integration das Ergebnis eines historischen Prozesses der Herausbildung unserer Nation sei.

Der kubanische Minister betonte die Rolle der ECLAC bei der kontinuierlichen Unterstützung von Initiativen zugunsten der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in der Region.

Im Seminar Ausländische Investitionen: Geschäftsmöglichkeiten und nachhaltige Entwicklung für Kuba erklärte Malmierca Díaz, dass Investitionen ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklungsstrategie Kubas bis 2030 seien.

Vonseiten der Kommission der Europäischen Union (EU) war die Stimme des Generaldirektors für Zusammenarbeit, Stefano Manservisi, zu hören, der bemerkte, dass „hier zu sein ein Weg ist, die Führung Kubas anzuerkennen“.

Die neuen Initiativen der EU seien auf eine Auffassung begründet, die über das Konzept der „Geber und Empfänger“ hinausgehe, sagte er und stellte fest, die Vorschläge widerspiegelten ein gemeinsames Vorgehen und eine Agenda für alle.