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GUANTÁNAMO - Kuba erreichte Ende des vergangenen Jahres einen Forstbestand von 31,23 Prozent, womit es die Erfüllung der 1992 auf dem Erdgipfel eingegangenen Verpflichtungen konsolidiert.

Damals hatte sich das Land verpflichtet, im Jahr 2015 eine Bewaldung von 29,3 Prozent zu erreichen. Dies wurde dank der Nachhaltigkeit der durch die Revolution unternommenen Aufforstung vorfristig erfüllt.

Jetzt beträgt Kubas Forstbestand etwas mehr als vier Millionen Hektar, davon sind 3.242.027 Hektar Waldfläche, sagte Granma gegenüber Luis Manuel Gómez Pérez, ein Spezialist der Abteilung Forstwirtschaft, Flora und Fauna des Ministeriums für Landwirtschaft.

Der Forstexperte informiert auch, dass trotz der Schäden, die der Hurrikan Irma in mehreren Provinzen verursacht hat, der Waldbestand im Jahr 2017 leicht angestiegen ist (um 0,08%), und wies darauf hin, dass in Kuba das Verhältnis Wald pro Einwohner 0,3 Hektar beträgt.

Guantánamo ist mit 50.38 Prozent die am meisten bewaldete Provinz des Landes, gefolgt von Pinar del Río (47,36), Matanzas (39,37) und Holguin (38.69). Der Sonderbezirk Isla de la Juventud weist einen Index von 69,31 auf.

In der Provinz Guantánamo sind 306.101 Hektar mit Wald bedeckt, davon 257.465 mit natürlichen Wäldern und 48.636 mit Anpflanzungen durch den Menschen.

In dieser Provinz wird die Aufforstung mit Arten von wirtschaftlichem Wert wie Zeder, Mahagoni, Jacareúba, Mahoe, Andiroba, Balsamapfelgewächse und Guayacan intensiviert. Dieser Aufgabe widmen sich die Forstbetriebe, die militärischen Landwirtschaftsbetriebe, das Unternehmen zum Schutz von Flora und Fauna, di Jugend-Arbeitsarmee, das Ministerium für Wissenschaft, Technologie und Umwelt (CITMA), das Zuckerunternehmen Azcuba, Kooperativen und Pächter. Auch der Obstbaumanbau ist hier hervorzuheben.