OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Alicia Bárcena, Exekutivsekretärin der CEPAL Foto: Dunia Álvarez Palacios

Das regionale Instrumentarium „ Einrichtung für die Entwicklung im Übergang“, das Auswirkungen auf die Gestaltung und Umsetzung der staatlichen Politik bei der Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele hat, wurde von der CEPAL Exekutivsekretärin Alicia Bárcena, dem Generalsirektor für Internationale Kooperation und Entwicklung der Europäischen Kommission Stefano Manservisis und dem Direktor des OECD Zentrums für Entwicklung Mario Pezzini im Rahmen der 37. Sitzungsperiode der CEPAL, die bis am Freitag in Kuba stattfindet, unterzeichnet.

Beim Forum, das unter dem Titel „Agenda 2030: nachhaltige Entwicklung in Gleichheit“ sagte der Vorsitzende der Kubanischen Gesellschaft der Vereinten Nationen (ACNU) Fermín Quiñonez Sánchez, dass man nicht von nachhaltiger Entwicklung sprechen könne, solange Eroberungskriege und militärische Interventionen anhielten und die imperialistischen Interessen die Souveränität, die Integrität und die Unabhängigkeit unserer Länder untergraben würden.

Im Falle Kubas, so fügte er hinzu, werde es sehr viel schwieriger sein, bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele voranzukommen, solange die von der Regierung der USA verhängte kriminelle Wiirtschafts-, Handels- und Finanzblockade fortgesetzt werde.

Die Erfüllung der seit Beginn der Revolution 1959 aufgestellten Entwicklungsziele habe Ordnung bei der entscheidenden Verbindung zwischen dem politischen Willen der Regierung und der Begleitung durch die kubanischen gesellschaftlichen Organisationen geschaffen, sagte Quiñonez.

Er sagte weiter, dass die Durchführung des von ACNU koordiniertenTreffens die Einbindung, das Engagement und die Aktionseinheit der kubanischen Zivilgesellschaft mit den internationalen Institutionen gezeigt habe, um eine immer gerechtere Gesellschaft zu erreichen, die der Perfektionierung unseres Wirtschafts- und Sozialmodells, dem Weltfrieden und der internationalen Zusammenarbeit verpflichtet sei, welche die Grundlagen für die Handlungen und den politische Willen der revolutionären Regierung darstellten.

Beim Forum über die Zusammenarbeit Süd-Süd: „Möglichkeiten und Lektionen, die man aus den kubanischen Erfahrungen lernen kann“ sprach Bárcena über die regionale Integration als ein immerwährend präsentes Thema auf der Agenda Kubas und der CEPAL. „Kuba ist zu einem Vorbild für die Kooperation Süd-Süd geworden“, sagte sie in diesem Zusammenhang.

„Es ist uns gelungen, die Kooperation Süd-Süd in die Wege zu leiten“, sagte sie und betonte, dass Kuba dabei niemals auf sein „Herz der Gleichheit“ verzichtet habe.

„Ich werde nie die Rede Fidels in Brasilien vergessen, als er sagte, dass das Problem nicht der Hunger sei sondern der Mensch, der Gefahr laufe, auszusterben“, sagte sie.

„Es ist gut, wenn wir uns über den sozialen Fortschritt Rechenschaft ablegen“, betonte sie und hob systematisch die wichtigen Schritte Kubas auf seinem Weg bei der Verfolgung sozialer Ziele hervor, wie die Ausbildung menschlicher Ressourcen von hoher Qualität, was im Gegensatz zum Mangel des Landes an Naturressourcen stehe. Sie betonte das in Kuba vorherrschende Denken und sagte, „dort gibt es viele Talente“. Als Beispiel dafür führte sie die Existenz eines konsolidierten wissenschaftlichen Zentrums an, das bereits zu einem so frühen Zeitpunkt wie 1992 ein Referenzpunkt gewesen sei.

Jorge Chediek, der Direktor des Büros für Süd-Süd Kooperatiom der Vereinten Nationen sagte: „Danke für das, was Sie für die Welt tun. Hoffentlich folgt die internationale Gemeinschaft dem Beispiel der kubanischen Ärzte, die ich in Peru und in Brasilien gesehen haben, an Orten, wo andere nicht hingehen.“