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Mit dem Erwerb dieser Fahrzeuge wurde der Fahrzeugpark von drei Taxizentralen der Hauptstadt erneuert Photo: Rodríguez Guerrero, Lissy

Nachdem man 12 Jahre lang kein Fahrzeug der Marke Lada importiert hatte, traf im Januar dieses Jahres eine Ladung mit 344 Autos der Modelle Vesta und Largus Cross in Kuba ein. Diese neue Generation ist jetzt zusammen mit den klassischen Modellen zu sehen, die noch weiterhin auf den Straßen des Landes in Betrieb sind.

Nach der Unterzeichnung eines Abkommens mit dem größten Autohersteller Russlands AvtoVAZ und der kubanischen Regierung, wurden die neuen Autos, die seit dem 1. Februar in Funktion sind, dem Unternehmen Taxis Cuba zugewiesen, das zur Transport -Unternehmensgruppe Automotor gehört, und Taxisdienste in CUC leistet.

Was die Inbetriebnahme der Fahrzeuge angeht, sagte der Generaldirektor von Taxis Cuba Jorge Luis Díaz Hernández Granma gegenüber, dass das Modell zum ersten Mal im Jahr 2016 auf der Internationalen Messe in Havanna vorgestellt worden sei. Dort erhielt das Transportministerium dieses Auto als Spende und es wurde im Forschungsinstitut für Transport eingeschrieben, um alle technischen Tests durchzuführen. Danach wurde es auf einer Taxiroute der Hauptstadt eingesetzt.

Nun wurden diese 344 Fahrzeuge an Taxis Cuba übergeben und man hat beschlossen, dass während der Testphase die Versorgungszentren in der Hauptstadt sein sollen, um so vor allem die technische Absicherung und den Erfolg der Tests zu gewährleisten. Trotzdem sind die Autos auf der ganzen Insel gefahren und man schätzt, dass sie im Monat Februar über 270.000 Kunden befördert haben.

Mit dem Erwerb dieser Fahrzeuge „wurde der Fahrzeugpark von drei Agenturen der Hauptstadt erneuert“, erklärte der Direktor und fügte hinzu, dass die Wagen, die durch die neuen ersetzt wurden, als Routentaxis fungieren, um die Beförderungssituation in Havanna zu verbessern.

„Die Wagen haben eine Garantie von 100.000 km. Der unterzeichnete Vertrag garantiert die Nachhaltigkeit des Fahrzeugs, auf alle Teile ist auf diesen ersten Kilometern eine Garantie und man hat bereits einen Vertrag über Ersatzteile für die Zeit danach unterzeichnet. Außerdem sind die Teile für die Wartung in Kuba vorhanden und man hat den entsprechenden Unternehmen, Mechaniker zugewiesen, d.h. die Durchführung des Vertrags ist in seiner Gesamtheit garantiert“, führte er aus.

Die Fahrzeuge wiesen unbestritten Komfort auf und bieten eine Anzahl von Leistungen, an denen man die neuen Perspektiven der russischen Industrie im weltweiten Wettbewerb erkennen könne. Trotzdem müsse man noch sehen, wie sie sich unter diesem Klima und unter den Straßenverhältnissen unseres Landes bewährten, fuhr Hernández fort und sagte : „Man geht davon aus, die Flotte zu erweitern. Die Handelsbeziehungen zwischen Kuba und Russland gehen weiter“.

Das Umfeld dafür sei günstig, da der Präsident des russischen Autoherstellers AvtoVaz Nicolás Maure jedesmal erklärte, dass Kuba einer der bevorzugten Exportmärkte sei und die Gesellschaft beabsichtige, in den nächsten Jahren „in wachsenden Mengen“ Lada Autos auf die Insel zu liefern.