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Vorläufige Schätzungen zeigen, dass etwa 800 Hektar betroffen sind, weshalb von einem Großbrand gesprochen wird. Foto: Mit freundlicher Genehmigung des Forstschutzes

PINAR DEL RÍO - Spezialkräfte des Forstschutzes und des Integralen Forstwirtschaftsbetriebes Macurije bekämpfen seit Montagmittag einen Großbrand in Waldgebieten der Gemeinde Guane in Pinar del Rio.
Nach vorläufigen Einschätzungen sind bisher rund 800 Hektar betroffen, unter klimatischen Bedingungen, die die Ausbreitung des Feuers begünstigen.
Jesus Cabrera Reina, Spezialist der Provinzzentrale des Forstschutzes, erläuterte Granma, dass in Pinar del Río, dem waldreichsten Territorium Kubas, es die Flammen bereits bei mehreren Gelegenheiten geschafft haben, aufgrund der Kombination von Wind , hoher Temperaturen und der Abwesenheit von Niederschlägen die geschaffenen Verteidigungslinien zu überspringen.
Cabrera erklärte, dass am Nachmittag des 5. März eine erste Rauchfahne an einem Ort namens Mal Paso gesichtet wurde, weshalb sofort eine professionelle Brigade zur Verhütung und Bekämpfung von Waldbränden ausgezogen sei, um zu versuchen, das Unheil einzudämmen.
„Da sich diese erste Aktion als nicht ausreichend erwies, wurde zu einem erweiterten Angriff mit einer größeren Anzahl von Kräften und Mitteln übergegangen“, erklärte er.
Wie der Spezialist ausführte, sei es am Abend des nächsten Tages den 240 mobilisierten Kräften gelungen, das Feuer einzuzingeln, die Flammen es aber am Mittwochmittag erneut schafften, die Verteidigungslinien zu überspringen.

Bei Redaktionsschluss bezeichnete der Forstschutz das Feuer als kontrolliert und versicherte, dass die Arbeiten an der Peripherie mit Tankwagen fortgesetzt werde, um dessen Ausbreitung zu verhindern.