OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

LA PAZ - Abkommen im Zusammenhang mit Gesundheitsthemen, ländliche Entwicklung, Förderung des Handels, Zivilluftfahrt und Kauf und Verkauf von Konsumgütern wurden während der ersten Sitzung der Arbeitsgruppe für wirtschaftliche Komplementarität zwischen Kuba und Bolivien verhandelt.

Laut Informationen des kubanischen Außenministeriums beinhaltete das Treffen desweiteren Gespräche über den Einsatz von Exportfinanzierungsinstrumenten und Studien für gemeinsame Produktionen.

Aus diesem Grunde war eine von der stellvertretenden Ministerin für Außenhandel und Auslandsinvestitionen Ileana Núñez Mordoche geleitete kubanische Delegation zu einem offiziellen Besuch nach La Paz gereist.

Die Delegation entwickelte ein Programm von Treffen mit Vertretern des bolivianischen Produktions- und Geschäftssektors sowie mit öffentlichen Einrichtungen, die mit Handelsfragen beschäftigt sind.

Nach Angaben des Außenministeriums des südamerikanischen Landes geht der Anstoß des bilateralen Handels auf eine Weisung zurück, die im Ergebnis des Treffens zwischen den Vizepräsidenten Boliviens, Alvaro Garcia Linera, und Kubas, Miguel Diaz-Canel Bermúdez, anlässlich des Besuchs des ersten kubanischen Vizepräsidenten in La Paz im Mai 2017 erlassen wurde.

Einen Monat später, während einer Beratung des bolivianischen Außenministers Fernando Huanacuni mit seinem kubanischen Amtskollegen Bruno Rodriguez Parrilla, in Havanna, wurde vereinbart, den Handel zwischen den beiden Ländern zu vertiefen. So wurde die Arbeitsgruppe geschaffen, die einen umfangreichen Maßnahmenplan mit bilateralen Verpflichtungen bearbeitet, welche in sechs Schwerpunkte unterteilt sind: Austausch von Waren, Dienstleistungen, Finanzierung, Logistik, Handelsförderung sowie gemischte Investitionen und Unternehmen.