OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Foto: Ariel Cecilio Lemus

In den Augen ihrer Gründer ist ein ungewöhnliches Leuchten zu erkennen, als sie vor die jungen Uniformierten treten. An Tagen wie diesem sind sie von Stolz bewegt, da sie wissen, dass sie ein unausweichlicher Teil der Geschichte der Offizierhochschule der Revolutionären Streitkräfte (FAR) General Antonio Maceo, Träger des Ordens Antonio Maceo sind, die an diesem Mittwoch ihren 55. Jahrestag mit einem politischen Festakt und einer militärischen Zeremonie begingen.

Feierlichkeit, Verpflichtung und Treffen unter Generationen nuancierten das Treffen, auf dem eine Glückwunschbotschaft verlesen wurde, die Armeegeneral Raúl Castro Ruz an die Hochschule gesendet hatte, in der er diese als angesehen bezeichnete und deren Rolle «in der Ausbildung von immer besser vorbereiteten Offizieren, die ihrem Volk und der Verteidigung des Vaterlandes, der Revolution und des Sozialismus verpflichtet sind» er hervorhob.

Der Festakt, an dem Armeekorpsgeneral Leopoldo Cintra Frías, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Minister der FAR zugegen war, stellte den geeigneten Rahmen für die Übergabe von Anerkennungen an aktive und der Reserve angehörende Gründungsmitglieder sowie für Offiziere und Mitarbeiter dar, die sich durch ihren Beitrag für die Entwicklung der Einrichtung verdient gemacht haben.

Ebenso wurde eine Gedenktafel enthüllt, in der verzeichnet ist, dass die Einrichtung zum Nationaldenkmal erklärt wird. Diese Entscheidung beruht auf den Werten als historisches Erbe, der Ausführung der repräsentativsten Elemente des Art Déco und dessen Übergangs zur Modernität, der Ansammlung wertvoller Mobilien und dem Grad der Erhaltung des Zentrums.

Im Namen der Jugend sprach die Offiziersschülerin Yailen Rodríguez Luna vom dritten Studienjahr in der Fachrichtung Militärpolitik von den Herausforderungen an die neuen Generationen, der Notwendigkeit des ständigen Lernens und Selbststudiums, insbesondere aufgrund der Veränderungen, die auf dem Gebiet der Militärpolitik weltweit vor sich gehen und ganz besonders in unserer Region, einem Szenarium, das von der politischen Eskalation der Regierung der USA gekennzeichnet ist.

Divisionsgeneral Roberto Legrá Sotolongo, Direktionschef des Ministeriums der Revolutionären Streitkräfte, erkannte an, dass die Einrichtung ihren Jahrestag mit einem Lehrkörper von hoher pädagogischer Kultur und einer hohen Anzahl von Lehrkräften begeht, die Master oder Doktoren, sowie Professoren und Dozenten sind.

Aus der Bildungseinrichtung seien über 15 000 Offiziere hervorgegangen, von denen viele, wie Legrá Sotolongo sagte, ihre Kampferfahrung in Befreiungskämpfen in Ländern wie Syrien, Angola, Äthiopien und Nicaragua sammelten. Die Herausforderung sei, weiter an der Ausbildung von Chefs der Befehlskette und Spezialisten mit einem hohen Grad integraler Vorbereitung und Prinzipienfestigkeit zu arbeiten, sagte er über die Einrichtung, die darüber hinaus auch eine Anerkennung des Ministers der FAR erhielt.

Auf dem feierlichen Akt waren desweiteren zugegen José Ramón Saborido Loidi, Minister für Hochschulbildung , Sucely Morfa González, Mitglied des Staatsrates und Erste Sekretärin des Kommunistischen Jugendverbandes, Leiter der Partei und der Regierung, Leiter der FAR und des Ministeriums des Innern, neben weiteren Gästen.