Kandidaten mit Verdiensten und Engagement › Kuba › Granma - Offizielles organ des PCC
OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Am 21. Januar, werden, wie bereits bekanntgegeben, die Gemeindeparlamente in einer außerordentlichen Sitzung die Kandidaten für die Delegierten im Provinzparlament oder für die Abgeordneten in der Nationalversammlung nominieren, entsprechend der Anzahl, die jedem Kreis oder Stadtteil entspricht.

Wie die Präsidentin des Nationalen Kandidaturausschusses Gisela Duarte Vázquez Granma gegenüber erklärte, wird jeder der Vorsitzenden der Kandidatenausschüsse des Kreises den Delegierten die Nominierungsvorschläge vorstellen.

„Zunächst muss die Versammlung der Kandidatur mit der Mehrheit der Stimmen der Anwesenden zustimmen und danach wird der Präsident des Kreis- oder Gemeindeparlaments einzeln jeden der Vorschläge zur Abstimmung stellen. Um als Kandiadat aufgenommen zu werden, muss man über die Hälfte der Stimmen der anwesenden Delegierten erhalten“, sagte sie.

Sie erklärte weiter, dass falls der Kandidatur oder einem der Vorkandidaten nicht zugestimmt werde, der Ausschuss einen neuen Vorschlag einbringen müsse, der dem gleichen Prozedere unterworfen werde.

Vor dieser am Sonntag stattfindenen Nominierung hätten die Mitglieder der Kandidatenausschüsse der Kreise eine umfassende Schulung erhalten, damit dieser Prozess sich erfolgreich vonstatten gehe.

Sie führte aus, dass um auf die Zahl von 605 Vorkandidaten für die Nationalversammlung und 1.265 Vorkandidaten für die Provinzparlamente zu kommen, eine komplexe Auswahlarbeit nötig war, um aus den 18.000 Vorschlägen auszuwählen, die aus den 970 Plenen der Massenorganisationen, die im ganzen Land abgehalten wurden, hervorgegangen waren.

Wie Duarte Vázquez sagte, würden am Ende jene Männer und Frauen Kandidaten sein, die die meisten Verdienste und das größte Engagement gegenüber dem Volk aufwiesen. Es gehe darum zu erreichen, dass alle Sektoren der Gesellschaft entsprechend vertreten seien. Alle diese Vorschläge wurden, wie dies das Gesetz vorsieht, einem gründlichen Beratungsprozess mit den Delegierten des Kreises unterzogen.-