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HOLGUÍN – Besonders dringlich ist die Wiederaufforstung der regulierenden Uferstreifen der Flüsse im Gebiet von Holguín, auch wenn im Jahr 2017 die von Wald bedeckte Fläche in Mayarí und um das Flussbett des Cauco angewachsen ist.

Bei der letzten Sitzung des Provinzparlaments wurde berichtet, dass Im Laufe des ganzen Jahres Aktionen zum Erhalt, zum Schutz und zur Wiederherstellung von Naturräumen überprüft wurden, die wegen ihrer ökonomischen Wichtigkeit, ihrer Bedeutung für die Umwelt und die Landschaft sowie für die Reduzierung der natürlichen und technologischen Risiken wertvoll sind.

Es wurde auch betont, dass die Arbeit zur Erweiterung der Waldflächen verstärkt werden müsste. Bei diesen wurde im Vergleich zu 2016 ein leichtes Wachstum festgestellt, aber die bewaldetenFlächen überschreiten kaum 38%.

Man hält weiter an der Schulung und Beratung der Produzenten fest, was die Behandlung des Bodens und die Umsetzung der Politik zur Verteidigung der Umwelt über verfügbare Wege angeht.

In den Diskussionen wurde deutlich, dass die Investitionen, die getätigt wurden, um die Umweltbelastung zu mildern, nicht vernachlässigt werden dürfen. So sind im Milchkombinat Rafael Freyre die Arbeiten zur Behandlung von Abwässern abgeschlossen worden und Cupet beabsichtigt sein Entladungssystem im Hafen zu modernisieren und Schutzbarrieren zu erwerben.

Zu den vielversprechendsten Maßnahmen des letzten Jahres gehörte die Bestimmung der besten Böden (Kategorie I und II) für den Anbau von verschiedenen Anbaukulturenund Gemüsen sowie die Einrichtung von Bewässerungssystemen, bei denen teilweise Spitzentechnologie zur Anwendung kommt, was nach und nach die landwirtschaftlichenh Erträge positiv beeinflussen wird.

In den vom Bergbau betroffenen Bezirken Mayarí und Moa wurde ein Sanierungsprogramm abgeschlossen, bei dem etwa 200 ha der zum Bergwerk Pinares gehörenden Konzession zur Wiederaufforstung zurückgegeben wurde.