Regenfälle überstiegen 2017 den historischen Jahresdurchschnitt › Kuba › Granma - Offizielles organ des PCC
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Kürzlich kam es zu starken Regenfällen im Osten des Landes, insbesondere in Santiago de Cuba. Foto: Eniel Navarro Leyva

Die günstige Situation der Regenfälle im Jahre 2017 setzte der Dürre ein Ende, die einen Großteil des kubanischen Archipels in den letzten Jahren betroffen hatte. Es wurde ein landesweiter Jahresdurchschnitt von 1 527 Millimetern gemessen, der 114 % des historischen Jahreswertes entspricht.

Wie M.Sc. Argelio Fernández, Spezialist der Direktion für Rationelle Wassernutzung des Nationalinstituts für Wasserressourcen (INRH) berichtet, regnete es in den drei Regionen des Landes überdurchschnittlich viel, im Westen fielen 1 534 mm (107 %), im Zentrum 1 584 mm (121 %) und im Osten des Landes 1 457 mm (114 %) Regen.

Insgesamt überstiegen die akkumulierten Regenfälle das historische Jahresmittel in 143 Gemeinden und in keiner lag es unter 50 %.

Ebenfalls hervorzuheben ist die wesentliche Erholung der Wasserreserven in den Staubecken und Talsperren, die zu Ende des Jahres 2017 ein Volumen von 7 532 Millionen Kubikmetern Wasser fassten, was 83 % ihrer Gesamtkapazität entspricht, die höchste Ziffer seit langem. Dieser Anstieg begann im Monat September mit den von Hurrikan Irma hervorgerufenen starken Regenfällen.

Diese Menge stellt 2 851 Millionen Kubikmeter mehr dar als zum gleichen Zeitpunkt des Jahres 2016 und übersteigt in 1 461 Millionen Kubikmetern den historischen Jahresdurchschnitt für diesen Zeitabschnitt.

Bezüglich der unterirdischen Wasserquellen befinden sich die 15 Grundwassersysteme der Kategorie 1, welche mit der Wasserversorgung der wichtigsten Städte und Tourismuspole des Landes in Verbindung stehen, in normalem Zustand. Sieben von ihnen weisen einen Anstieg auf, sechs halten sich stabil und zwei sind im Absinken begriffen.