OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die durchschnittliche Sonneneinstrahlung im Land rechtfertigt die potenziellen Möglichkeiten dieser Erneuerbaren Energiequelle. Foto: Rafael Martínez 

Als Teil der Strategie zum vorzugsweisen Ausbau der Elektroenergieerzeugung unter Nutzung erneuerbarer Energiequellen verfügt das Land heute über 34 Photovoltaikparks, die an das Nationale Energieversorgungsnetz angeschlossen sind und sich noch vor Ende des laufenden Jahres an die 90 MW der installierten Leistung annähern werden.

Dies berichtete gegenüber Granma Dr.Sc. Daniel Stolik, Ordentlicher Professor des Instituts für Materialwissenschaften (IMRE) der Universität Havanna und über mehr als drei Jahrzehnte hinweg anerkannter Forscher in dieser Thematik.

Die durchschnittliche Sonneneinstrahlung im Land beträgt etwa 1800 Kilowatt pro Quadratmeter im Jahr, was die potenziellen Möglichkeiten zum progressiven Ausbau dieser Erneuerbaren Energiequelle rechtfertigt.

Kürzlich fand der VII. Workshop CUBA FV (von Fotovoltaik) 2017 statt, dessen Interesse auf die perspektivische Entwicklung von Solarzellen, die Produktion von Modulen im Kombinat von Pinar del Río, die zeitnahe Vorhersage von Wolken für diese Anlagen, die Bestimmung der Sonneneinstrahlung per Satellit und die Dienstleistungen des FV Laboratoriums der Universität Havanna gerichtet war.

In Kuba erbrachten die vorhandenen Anlagen bis zum Jahre 2012 eine photovoltaische Leistung von weniger als 3 MW und waren hauptsächlich auf etwa 9 000 kleine Systeme konzentriert, die an abgelegenen Orten stationiert waren, wohin das nationale Verteilungsnetz nicht gelangte und mit denen Familienarztpraxen, Landschulen, Wohnungen und Videosäle versorgt wurden.

Bis zum Jahr 2030 zu erreichen, dass 24 % der nationalen Energieversorgung auf der Grundlage erneuerbarer Energie erfolgt, ist eine der Prioritäten des Landes, die sich auf die Leitlinien stützt, die auf dem 7. Parteitag beschlossen worden waren.

Der Bereich der Erneuerbaren Energien ist einer jener mit einem größeren Anteil ausländischer Investitionen und er gehört zu den bevorzugten Bereichen des Portefeuilles der Geschäftsmöglichkeiten des Landes.