OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Jose M. Correa

Der Guerillero ist zurückgekehrt, um mit der versammelten Menge der dankbaren Jugendlichen zusammenzusein. Er ist zurückgekehrt, um den richtigen Weg zu zeigen, mit seinem Zeigefinger auf die Zukunft zu weisen. Die Freitreppe der historischen Alma Mater – auf der er sich viele Male an die Studenten wandte – war der Ort für eine politisch-kulturelle Veranstaltung der Generation, in die er all sein Vertrauen setzte und die in künstlerischen Ausdrucksformen ein Jahr nach seinem Tod deutlich machte, dass er nicht von uns gegangen, sondern so präsent wie nie ist.

In Anwesenheit des zweiten Sekretärs des Zentralkomitees der Partei José Ramón Machado Ventura, des ersten Vizepräsidenten des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez und der Vizepräsidentin des Staatsrats Mercedes López Acea setzte jede Hymne, jedes Lied, das man an diesem Abend hören konnte zusammen mit den Bildern, die den Weg des Revolutionsführers gemeinsam mit den jungen Generationen zeigten, die Herzen der jungen Leute in Wallung.

„Ich bin Fidel!“, „Man hört es, man fühlt es, Fidel ist da“ ( «¡Yo soy Fidel!», «¡Se oye, se siente, Fidel está presente!») waren die Sätze, die die jungen Leute auf denselben Treppenstufen, die sie sonst jeden Morgen auf der Suche nach Wissen hinaufsteigen, immer wieder skandierten. Sie hatten eine Begegnung mit der Geschichte, als sie sich des Tages entsannen, als sich der ewig jung in Erinnerung Bleibende auf den Weg in die Ewigkeit machte – historisches Datum, das auch von den 60 Jahren markiert wird, die es her ist, dass er und seine Gefährten die Jacht „Granma“ verließen, um Kuba zu befreien.

Photo: Jose M. Correa

Der Steuermann dieser Großtat, „der Mann, der uns zu sein lehrte, die Führungspersönlichkeit par excellence, der Martianer aus Überzeugung, der Compañero des Kampfes”, wie ihn die Präsidentin der nationalen Organisationskommission des Schülerverbandes Niuvys Garcés nannte, überquerte „die Grenzen seiner Zeit“, um „auf ewig in seinem Volk zu leben“.

„So spüren wir dich, Fidel, präsenter und lebendiger (…) Jeden Morgen rufst du uns auf, die Moncada-Kaserne anzugreifen, Expeditionsteilnehmer auf der „Granma“ zu sein, uns zu fragen, was wir vervollkommnen müssen, um eine Avantgarde-Studentenschaft zu sein (…) wie wir die Geschichte noch mehr lieben können, um unter allen erdenklichen Umständen unser Vaterland zu verteidigen.“

Auf der Veranstaltung, an der auch Olga Lidia Tapia, Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Partei, und Susely Morfa González, erste Sekretärin der Nationalen Komitees der UJC, teilnahmen, bekundete die Studentenführerin, dass es für Kuba unverzichtbar sei, jeden Tag zu dem Denken zurückzukehren, „dem du folgen würdest, wenn du hier wärest“, und dem Konzept der wahrhaftigen Revolution.

Nach Worten des FEU-Präsidenten Raúl Palmero hat Fidel uns eine würdige Nation hinterlassen, der Rolle der Jugend eine neue Dimension verliehen und ganz Kuba in eine Universität verwandelt. Vor allem aber hat er uns den wertvollsten Schatz überreicht: „ein unabhängiges Vaterland, das mit Stolz erbaut wird und vor niemandem auf die Knie geht“.

Palmero erinnerte daran, dass der Comandante en Jefe in einer Botschaft an die FEU vom 26. Januar 2015 mahnte, „dass man dem Imperialismus nicht vertrauen kann“. Es war, als wäre er mit Waffen ausgestattet, um die Studenten „wie einer unter ihnen“ Wahrheiten zu lehren.

Das Gedicht „Gesang an Fidel” wie auch andere Themen, die zu Erzählungen über die Revolution wurden wie “La Bayamesa”, „La era está pariendo un corazon“, „Cualquier Lugar es mi tierra“ und „Cabalgando con Fidel“ waren nur einige von denen, die zu Gehör gebracht wurden – u. a. von den Cantautores Raúl Torres, Eduardo Sosa, Annie Garcés und Vicente Feliú, den Gruppen Arnaldo Rodríguez y su Talismán, Moncada und La Colmenita, der Kompanie Tiempos und dem Schauspieler Alden Knight.

Anwesend waren außerdem Erziehungsministerin Ena Elsa Velázquez Cobiella, Kulturminister Abel Prieto Jiménez, Jugendorganisationen und andere Gäste.

Photo: Jose M. Correa
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