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Photo: Freddy Pérez Cabrera

SANTA CLARA – Lange Zeit schon hatte er darauf gewartet, nach Santa Clara kommen zu können, um dem Che seinen Tribut zu zollen. „Er war die Inspiration für unseren Widerstand in den langen Jahren im Gefängnis und bildet heute den Rückhalt im Kampf, der erst aufhören wird, wenn mein Vaterland frei vom Yanqui-Imperialismus ist“, sagte der puertoricanische Patriot Oscar López Rivera sichtlich bewegt, als er am vergangenen Samstag Che Guevaras Mausoleum besuchte, um seiner zu gedenken.

Nachdem er ein Blumengebinde vor der Nische, in der die sterblichen Reste des Che ruhen, niedergelegt und eine Besichtigung des Ortes vollzogen hatte, bat er darum, ein paar Minuten mit dem heldenhaften Guerillero alleingelassen zu werden. Anschließend erklärte er vor der Presse, Guevara bedeute viel für die Revolutionäre der Welt, denn er sei lebendig und kämpfe immer noch für die gerechte Sache, die den Planeten retten solle. „Der Che ist Liebe und Leben“, urteilte der berühmte Boricua, der auch sagte, dass er viele Male während der Jahre in Gefangenschaft den Che gemalt habe, um daraus die nötige Kraft und Energie zu ziehen, weitermachen zu können.

Ins Gästebuch der Gedächtnisstätte trug der illustre Gast Worte ein, die die Erinnerung an den Helden der Schlacht um Santa Clara heraufbeschworen: „Che lebt in diesem meinem puertoricanischen Herzen und ich hoffe, dass er auch in den Köpfen und Herzen all jener lebt, die die Gerechtigkeit lieben und heute für eine bessere und gerechtere Welt kämpfen. Es lebe der Che! Es lebe die Kubanische Revolution! Es lebe das freie Puerto Rico! Es lebe Fidel!“

Er fügte hinzu: „Ich kann es kaum erwarten, meinen Compañeros von den Stunden zu erzählen, die ich in Santa Clara verbracht habe. Dies war Teil eines Traumes und erfüllt mich mit viel Vitalität um weiterzumachen.“ Am Nachmittag traf sich Oscar López noch mit einer Solidaritätsgruppe aus der Provinz und Regierungsmitgliedern des Territoriums.