OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Ricardo López Hevia

Die Internationale Messe von Havanna konsolidiert sich weiter als eine sehr repräsentative multisektoriale Handelsmesse Lateinamerikas und der Karibik. Die Teilnahme von Unternehmern und Vertretern aus über 70 Ländern mit mehr als 3 400 Ausstellern auf einem etwa 27 000 Quadratmeter großen Ausstellungsgelände bestätigt den Event als einen nützlichen Raum für Geschäftsabschlüsse im Handel und bei Investitionen.

Dies sagte Rodrigo Malmierca, Minister für Außenhandel und Ausländische Investition, auf der Eröffnungszeremonie von FIHAV 2017 und hob hervor dass «trotz der Bestrebungen der Regierung der Vereinigten Staaten, die Blockade zu verstärken und Kuba zu isolieren, unser Land weiter ein wachsendes Interesse als Ziel ausländischer Investitionen erweckt».

Malmierca, der auch der Vorsitzende des Organisationskomitees ist, hob die Anwesenheit unserer wichtigsten Handelspartner hervor: Venezuela, Russland, China und Spanien. Letztgenanntes Land wurde als das am meisten vertretene ratifiziert.

Er hob hervor, dass Kuba konjunkturbedingten finanziellen Einschränkungen ausgesetzt ist, die hauptsächlich auf die Verminderung der Preise auf dem internationalen Markt unserer Exportprodukte, auf die bei einigen unserer wichtigsten Handelspartner aufgetretenen Schwierigkeiten und auf die Verstärkung der Blockade zurückzuführen sind. Hierzu kommen die Beeinträchtigungen, die durch Witterungsunbilden wie dem Hurrikan Irma hervorgerufen wurden. In diesem Sinne dankte er allen Freunden, die Interesse zeigten, zu helfen.

KUBA UND RUSSLAND, VIELVERSPRECHENDE PERSPEKTIVEN

Als Teil des ersten Arbeitstages auf FIHAV 2017 fanden die Tage der Länder von Indien, Panama, Südkorea, Weißrussland und Russland statt. Letzteres ist eines unserer wichtigsten Handelspartner.

Wie Mikhail Kamynin, Botschafter Russlands in Kuba, zum Ausdruck brachte, «werden gegenwärtig bedeutende Projekte in den Sektoren Energie,Transport in allen seinen Bereichen, Telekommunikationen und Gesundheitswesen ausgeführt. Darüber hinaus werden Projekte beendet, die die Kooperation in Bereichen der Landwirtschaft und des Seetransports betreffen, womit die Perspektiven vielversprechend sind».

Seinerseits stellte Rodrigo Malmierca fest, dass der Handelsaustausch zwischen beiden Ländern in den letzten Jahren gewachsen ist und erwähnte die günstigen Ergebnisse des Zwischenstaatlichen Regierungsausschusses Kuba-Russland, der kürzlich tagte.