OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

So wie es auch mit Hurrikan Irma im September dieses Jahres der Fall war, fiel in der Zentralregion Kubas der meiste Regen im Zusammenhang mit dem schwachen Tropensturm Philippe, der am Samstag über die Westregion des Landes hinwegfegte und gestern schnell in Richtung Ost-Nordost weiterzog, um auf die Gewässer des Westatlantiks überzugehen.

Wie M.Sc. Miguel Ángel Hernández, Hauptspezialist des Prognosezentrums des Instituts für Meteorologie, Granma gegenüber mitteilte, wurde der Höchstwert im Zeitraum zwischen 8 Uhr morgens am Samstag und der gleichen Uhrzeit am Sonntag mit 293 Millimetern in der Wetterstation von Topes de Collantes, Sancti Spíritus, gemessen, von denen 185 am Nachmittag und um 20 Uhr fielen.

Weitere wesentliche intensive Regenfälle wurden in den Telekommunikationsposten von Naranjo (Cienfuegos) mit 257 mm; Cuatro Vientos mit 243 mm und Castillo de Jagua mit 209 mm, die beide ebenfalls zur Provinz Cienfuegos gehören, verzeichnet. Der Telekommunikationsposten von Manicaragua, Villa Clara, wiederum maß 205 mm. Diese Berichte wurden dem Pluviometernetz des Nationalinstituts für Wasserressourcen entnommen.

So wie es in der Mehrzahl der schwach ausgebildeten Tropenstürme der Fall ist, befanden sich die Wolkengebiete mit den stärksten Regenfällen an der rechten Seite und in einiger Entfernung vom Zentralgebiets des Systems. Deshalb waren, obwohl Philippe recht nah an Havanna vorbeizog, die stärksten Regenfälle auf die Provinzen von Mayabeque bis Ciego de Ávila konzentriert.