OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Das Event machte die Solidarität und Freundschaft zwischen Kuba und Russland deutlich Photo: Luis Mario Rodríguez Photo: Granma

Die Stärkung der bilateralen Beziehungen zwischen Kuba und Russland im Rahmen der 19. Weltfestspiele und der Beitrag Kubas zu diesem Welttreffen waren der Anlass für einen Meinungsaustausch zwischen Beamten der Botschaft dieses Landes mit dem nationalen Vorstand des Kubanischen Verbandes Junger Kommunisten (UJC) und einer Vertretung der kubanischen Delegierten bei diesem Festival.

Die erste Sekretärin der UJC Sucely Morfa González dankte den russischen Behörden für die Unterstützung, die sie der zweitgrößten Delegation, die an diesen Weltfestspielen teilnahm, gewährt hätten. Dies beweise die Treue, Solidarität und Freundschaft zwischen beiden Völkern. Kuba habe die Möglichkeit gehabt, von seinen solidarischen und internationalistischen Erfahrungen zu berichten, aber vor allem darüber, dass es ein Referenzpunkt für die Welt sei, was den Widerstand und den unermüdlichen Kampf um seine Souveränität angehe.

Die Delegierte und Vorsitzende des Schülerverbandes (FEEM) Niuvis García meinte, dass es der kubanischen Vertretung gelungen sei, Kubas Leistungen auf dem Gebiet Bildung, Sport und Gesundheit deutlich zu machen; der beste Ort um gegen die von den USA gegen das Land verhängte Bockade und die Aggressionen gegen Venezuela und andere Länder Stellung zu beziehen, sei das Antiimperialistische Tribunal gewesen.

Für Yisel Hernández Barrios, Delegierte des Instituts für Tropenmedizin Pedro Kourí, war das wichtigste, Erfahrungen mit neuen revolutionären und progessiven Generationen austauschen zu können und die Zuneigung und den Respekt zu fühlen, der Kuba entegegengebracht werde in den Hochrufen auf Kuba, Fidel und Che in den verschiedensten Sprachen der Welt.

Alejandro Behmaras, der das kubanische Außenministerium vertrat, sagte, dass Russland die Fähigkeit gezeigt habe, die progressive Jugend der Welt besser zusammenzuschweißen zu einer Zeit, in der Medienkampagnen gegen Länder wie z.B. Kuba und Russland zunähmen. Aber die Tatsache, dass man 20.000 junge Leute unterschiedlicher politischer Herkunft vereinen konnte, habe die Botschaft vermittelt, dass eine andere Welt möglich ist und dass Russland nicht allein steht.

Die Macht der positiven Gefühle als eine universale Sprache beeindruckte den Vorsitzenden der Technischen Jugendbrigaden Ricmar Rodríguez Gutiérrez, der auf dem Treffen den Konsens fand, gemeinsame Probleme wie den Klimawandel anzugehen.

Bei dem Treffen, das außerdem die strukturelle Kapazität Russlands deutlich machte, ein Event zu organisieren, das sich durch die Anwendung von Technologie und Logistik auszeichnete, sagte der Botschaftsrat der russischen Botschaft in Havanna Sergej Reshchikow, dass Kuba innerhalb der weltweiten Jugendbewegung einen besonderen Platz einnehme, da es ein leuchtendes Beispile für den Widerstand gegen die Hegemonie der Vereinigten Staaten darstelle und unter schwierigen Bedingungen leben müsse, die die von diesem Land auferlegte Wirtschaftsblockade verursachten.

„Die Jugendlichen sind die Führer der Zukunft. Wir müssen die progessiven Kräfte vereinen, um auf der Welt die wahrhaftige Demokratie zu erhalten“, sagte er und zeigte sich erfreut, dass die jungen Kubaner „ das wirkliche Russland kennenlernen konnten, das ein wahrhafter Freund des kubanischen Volkes ist.“