OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Unter Teilnahme von über 100 Delegierten aus verschiedenen Ländern nahm das zweite Internationale Symposium Kubanische Revolution, Entstehung und historische Entwicklung seinen Anfang. Photo: Ricardo López Hevia

Das zweite Internationale Symposium Kubanische Revolution, Entstehung und historische Entwicklung wurde am Dienstag im Kongresspalast von Havanna eröffnet. An ihm nehmen über 100 Delegierte aus Ländern wie den USA, Spanien und Griechenland teil.

Wie sein Organisationskomitee mitteilte, ist das Hauptziel des Events die Schaffung eines geeigneten Raums, um den Gedanken- und Wissensaustausch anzuregen, ausgehend von der Geschichtswissenschaft, die zu einem besseren Verständnis des Prozesses der kubanischen Revolution in all seiner Vielschichtigkeit beitragen soll.

Während der Eröffnung wies René González Barrios, Vorsitzender des Instituts für Geschichte, darauf hin, dass die Kubanische Revolution ein langer ununterbrochener Prozess sei, der 1868 begann und bis heute weiter in die Zukunft fortschreitet. Sie befinde sich auf der Suche nach Antworten und Lösungen für ihre Unvollkommenheiten und weite ihr Beispiel auf andere Völker der Welt aus, denen sie als Inspiration dient.

„Die Feinde der Revolution spekulieren gegenwärtig darüber, dass diese sich in ihren letzten Zügen befindet. Aus historischen Gründen ist die unsere jedoch zum Sieg bestimmt, denn für die Kubaner gibt es keine andere Alternative als die Konsolidierung eines sozialistischen, erfolgreichen und nachhaltigen Projekts“, hob er hervor.

Ebenso rief er zur Rettung des historischen Erbes des Landes auf und drang auf die Notwendigkeit, dass sich die Jugendlichen der Geschichte annähern, denn „dies sind Zeiten vieler Reflexionen und von viel Arbeit für den Weltfrieden“.

Bei der Eröffnungszeremonie zugegen waren Roberto Montesinos Pérez, Leiter der Abteilung Kultur des Zentralkomitees der Partei; José Ramón Fernández, Held der Republik Kuba und Berater des Präsidenten des Staats- und des Ministerrates, neben weiteren Gästen, darunter der Mexikaner Antonio del Conde (el Cuate), der bei den Vorbereitungen auf die Expedition der Granma Jacht eng mit Fidel zusammengearbeitet hatte.

Der erste Arbeitstag in den Ausschüssen war Themen wie Die militärische List von Máximo Gómez, Die vaterländischen Traditionen und ihre Rolle in der Erziehung und Die Wichtigkeit der Mausoleen und Grabstätten der Insel gewidmet, als Räume zur Überlieferung der Geschichte und der Werte, die die nationale Identität stärken.