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Die Gedenkmünze zum 55. Jahrestag wurde José Machado Ventura für den kubanischen Präsidenten übergeben. Photo: Ricardo López Hevia

Wenn es etwas gab in dieser Einführungsrede am 17. Oktober 1962, als Fidel, ihr Begründer, zum ersten Mal zu diesem ersten Jahrgang von Jugendlichen über Präventivmedizin, Ausrottung von Krankheiten, Kindersterblichkeit, Lebenserwartung und über ein Gesundheitssystem, das den Bedürfnissen des Volkes gerecht wird, sprach, so war dies eine Vision – die Vision einer nicht so weit entfernten Zukunft.

Der massive Exodus von Ärzten in den ersten Jahren der Revolution erforderte im Bereich Gesundheit und der Ausbildung von Ärzten besondere Maßnahmen. Die Mission: eine dringliche und massive Ausbildung von hoch qualifizierten Ärzten und Zahnärzten. Diese „hartnäckig verfolgte und tief durchdachte Idee“, lebte in einem Zentrum fort, das auch 55 Jahre später noch Referenzpunkt, Bollwerk und Symbol der Umformung des kubanischen Gesundheitswesens ist.

Daran erinnerten die Studenten und Professoren in einem zentralen Akt anlässlich des Jahrestags einer Institution, die eines der Fundamente der Schule der Revolutionären Medizin war. Und so galt auch die erste Ehrung dem Revolutionsführer, der Seele dieses Projekts, das an den Gründungsprinzipien jenes Tages festhält.

Danach erfolgte die Überreichung der Gedenkmünze zum 55. Jahrestag des Instituts für Grundlagen – und Präklinische Wissenschaften „Victroria de Girón“ an den Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz, die dem Vizepräsidenten des Staats- und des Ministerrats Ramón Machado Venture übergeben wurde.

Die Dekanin der Fakultät Victoria de Girón Dr. Mairim Lago Queija sagte, dass die Beibehaltung der jetzigen Qualität des Lehr- und Lernprozesses und der Ausformung wissenschaftlicher, ethischer und humanistischer Werte bei den Studierenden auch heute die größte Herausforderung dieses Zentrums sei.

„Unsere primäre Aufgabe ist zu guten Fachkräften im Gesundheistbereich und zu noch besseren Menschen zu werden“, sagte der junge Alexis Alejandro García Rivero, der Präsident des Studentenverbandes im Zentrum.

„Über 80.000 Studenten haben diese Klassenräume durchschritten, unter ihnen Studenten aus 91 Ländern“, sagte der Gesundheitsminister Morales Ojeda, der deutlich machte, dass diese Institution, ein Paradigma bei der Entwicklung der medizinischen Lehre Kubas sei. „In Jahr 2012 hatten wir das Privileg, eine von Fidel anlässlich des 50. Jahrestages dem Kollektiv übersandte Glückwunschbotschaft zu erhalten, in der er seine Genugtuung darüber aussprach, dass man dort in der Lage gewesen sei, Zehntausende von Fachleuten auzubilden, die unser Land zum höchsten Niveau erhoben hat, was die Gesundheitsversorgung angeht.“

Diese Pflicht erneuert sich jeden Tag in jedem Jugendlichen, der im „Victoria de Girón“ die Kunst des Heilens erlernt,