OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

Der Monat September bestätigte erneut, eines der regenreichsten Monate des Jahres in Kuba zu sein, indem er landesweit mit akkumulierten Werten von 344,9 Millimetern abschloss, was 185 % des historischen monatlichen Durchschnittswertes entspricht.

Nach Angaben von M. Sc. Argelio Omar Fernández, Spezialist der Direktion der Rationellen Wassernutzung des Nationalinstituts für Wasserressourcen (INRH), fielen in der Westregion 276,6 mm
(122 %), während im Zentrum 454,6 mm (247 %) und im Osten 277,3 mm (181 %) niedergingen.

Die Provinzen mit den meisten Regenfällen waren Sancti Spíritus mit 657,9 Millimetern, Cienfuegos, 499,8; Ciego de Ávila, 459,8, Camagüey, 411,6, und Villa Clara, 346,4.

Dieser reichliche Regen führte zu einer beachtlichen Regeneration der Stauseen, die zu Ende des neunten Kalendermonats 6, 4 Milliarden Kubikmeter Wasser führten, was 71 % deren Gesamtkapazität entspricht.

Diese Zahl bedeutet einen Anstieg um mehr als 2,8 Milliarden Kubikmeter im Vergleich zum Stand Ende August. Sie übersteigt desweiteren um 1,5 Milliarden den Stand von September 2016 und liegt um 638 Millionen Kubikmeter über dem historischen Mittelwert für diesen Zeitpunkt. Damit kann der Monat September dieses Jahres als der mit dem höchsten Anstieg angestauten Wassers in den letzten 25 Jahren bezeichnet werden.

Nur die Stauseen von Havanna, Las Tunas, Granma und Guantánamo sind weiterhin mit weniger als 50 % ihrer Füllkapazität ausgelastet.

Von den 15 Grundwassersystemen der Kategorie 1, die mit der Versorgung der wichtigsten Städte und Tourismuspolen des Landes in Verbindung stehen, befinden sich 13 im Normalzustand, einer in stabilem, 12 in anwachsendem und zwei in ungünstigem, aber ansteigendem Zustand.

Einen Monat vor Beendigung der Regenzeit beträgt der Durchschnittswert der von Mai bis September registrierten Regenfälle 926,4 Millimeter, was 109 % entspricht.