OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Die Stauseen des Gebiets werden wegen möglicher starker Regenfälle strengstens überwacht Photo: Jorge Luis Merencio

GUANTÁNAMO -Eine Reihe von Maßnahmen zum Schutz von Personen und wirtschaftlichen Ressourcen wurden in der Provinz Guantánamo angesichts der Gefahr getroffen, dass Hurrikan Maria das Eindringen des Meers und vor allem in den gebirgigen Zonen schweren Regen mit sich bringt.

Die Behörden des Landes weisen an, zügig an der Reinigung der Flussläufe, der Freimachung der Kanäle, an denBeleuchtungen an Brücken und Abwasserkanälen zu arbeiten, die in den Gefahrenstudien als Risiko identifiziert wurden, sowie an den trockenen Flussbetten, die zu Überschwemmungen führen können.

Außerdem wurde die extreme Überwachung der Stausseen und der kleinen Staubecken angeordnet, ferner die Reinigung der Abflüsse, das Beschneiden von Bäumen, die gefährlich werden können.

Angesichts einer möglichen Isolation von bestimmten Gebieten wurde dort sichergestellt, dass man über eine Brigade von Chirurgen und andere vitale Dienstleistungen verfügt. Auch wurde das Funktionieren der dortigen Generatoren überprüft.

Die Bevölkerung wurde dazu aufgerufen, aufmerksam die Informationen zu verfolgen, die von den Behörden und den meteorologischen und hydrologischen Diensten sowie von der Zivilverteidigung herausgegeben werden, sowie die hygienischen Maßnahmen zur Erhaltung der Gesundheit zu verstärken.

Das Mitglied des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Erster Sekretär in Guantánamo Denny Legrá Azahares sagte, dass, auch wenn Maria nicht direkt auf kubanisches Gebiet treffe, so dürfe man trotzdem nicht darauf vertrauen und sich wegen der vorherzusehenden Schäden durch die den Hurrikan begleitenden Regenfälle und das Eindringen des Meers keine Unachtsamkeit leisten.