OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Vicente Brito

SANCTI SPÍRITUS- Kuba ist darauf vorbereitet, extreme Wetterereignisse zu bewältigen, seien es langanhaltende Trockenheit oder schwere Hurrikane wir Irma, versicherte die Präsidentin des Nationalen Instituts für Hydraulische Ressourcen (INRH) Inés María Chapman Waugh bei einem Arbeitsbesuch in der Provinz Sancti Spiritus.

„Wir sind darauf vorbereitet große Wasserzuläufe zu bewältigen und alle Stauseen zu betreiben“, sagte sie bei der jüngstenAuswertung des hydraulischen Systems des Landes, als alle vom INRH betriebenen Talsperren im ganzen Land von 40 auf 64 % anstiegen und im besonderen Fall von Sancti Spiritus, der Provinz mit der höchsten Kapazität, von 18 auf 87 % in weniger als 72 Stunden.

Was den am Cayajaná Fluss gelegene Überlauf von Zaza angeht, erinnerte Chapman Waugh an die strategische Bedeutung dieser Talsperre für die Wirtschaft der Landesmitte und rief dazu auf, wachsam gegenüber möglichen weiteren Zuläufen zu bleiben, solange die Regensaison noch nicht vorbei sei.

Die Präsidentin des INRH betonte, dass es jetzt darum gehe, weiterhin Wasser zu sparen, die Abgabe zu planen und sie effizient zu nutzen, um mehr Produktivität in der Landwirtschaft zu erreichen, die auch durch den Durchzug von Irma geschädigt wurde. „Diese Stauseen sind eingerichtet, zwei oder drei Jahre zu halten, man muss sie bewahren, damit sie in der Trockenperiode benutzt werden können“.
In diesem Zusammenhang fand sie Anerkennung für den guten technischen Zustand des hydraulischen Systems von Sancti Spiritus und für die Fähigkeit der dortigen Arbeiter, aber sie empfahl auch, die oberhalb der Talsperren gelegenen kleinen Stauseen und Behälter zu überprüfen, die vom Landwirtschaftsministerium und von AzCuba verwaltet werden, bei denen es abrupt zum Wasserabfluss kommen könne, sowie die Verbindungen mit der Nachbarprovinz Villa Clara aufrechtzuerhalten, deren Niederschläge sich direkt auf die Befüllung der Zaza Talsperre auswirkten.

„Wir sind dafür verantwortlich, dass das Wasser die gesamte Bevölkerung erreicht“, sagte die INRH Präsidentin und hob es als eine Stärke von Sancti Spiritus hervor, dass nach dem Hurrikan bereits 98 % der Kunden dieser Provinz die Dienstleistung erhalten würden. In dieser schwierigen Lage sei die Versorgung mit Wasser eine Priorität.

Sie rief außerdem dazu auf, alle in der Provinz gemachten Erfahrungen für zukünftige Ereignisse zu sammeln und lobte die Lösungen, die gefunden wurden, um auf die verschiedenen Probleme die der starke Hurrikan und die ihn begleitenden Regenfälle mit sich brachte, punktuelle Antworten zu geben.