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Ein Schiff mit fünf Containern voller Reis, Öl und anderen Lebensmittel verließ am Donnerstag Panama in Richtung Mariel Photo: Twitter

Wenige Tage nach Beginn der Phase des Wiederaufbaus in Kuba nach dem Hurrikan Irma treffen weitere Solidaritätsbezeugungen sowie humanitäre Hilfsgüter ein.

Als einen Beitrag zur Behebung der durch den Hurrikan Irma verursachten Schäden übergab gestern die Handels- und Investmentgesellschaft Thai Binh der kubanischen Botschaft in Vietnam eine materielle Hilfe im Wert von 150.000 Dollar.

„Dies ist nicht nur ein finanzieller Beitrag, es ist eine Geste, die den Solidaritätsgeist der Vietnamesen ehrt, vor allem gegenüber einem Volk, das wir als Bruder empfinden“, sagte der Präsident des Unternehmens, Tran Thant Tu, als er Botschafter Herminio López Díaz einen symbolischen Scheck überreichte.

Die auf diesen Wert geschätzte Schiffsladung besteht vor allem aus Baustoffen, Lebensmitteln und anderen Grundbedarfsartikeln.

Der kubanische Botschafter erinnerte daran, dass die Handels- und Investmentgesellschaft Thai Binh und ihre assoziierten Unternehmen zu den ältesten vietnamesischen Partnern der Insel gehören und bezeichnete den Beitrag als solidarisch und hilfreich.

Andererseits verließ ein Schiff mit fünf Containern voller Reis, Öl und anderen Lebensmittels am Donnerstag das Colon Container Terminal im Atlantikgebiet von Panama in Richtung Mariel.

Das Schiff ist Teil der Solidaritätshilfe Panamas, deren erster Teil am Mittwoch in Kuba eintraf.

Nach Wiederaufnahme der Flüge von Copa Airlines trafen gestern in Havanna drei Flugzeuge mit 4,8 Tonnen humanitärer Hilfe bestehend unter anderem aus Hygieneartikel, Bettwäsche und Lebensmitteln ein.

Laut dem Außenministerium Panamas werden nächste Woche weitere 15 Container mit Matratzen, Bettwäsche, Hygiene- und Küchen-Artikeln, Decken, Lebensmitteln, Holz, Beleuchtungsgegenständen und anderen Grundbedarfsartikeln den Hafen von Santiago de Cuba im Osten des Landes erreichen.

Die Regierung der Tschechischen Republik bot ihrerseits an, das kubanische Volk und die Regierung angesichts der durch das Wetterereignis verursachten Schäden zu unterstützen.

Laut der Erklärung ist das europäische Land „wegen der engen Beziehungen der Zusammenarbeit im Energie-und Lebensmittelbereich bereit, Kuba in diesen Bereichen zu unterstützen“.

In Südafrika richteten Freundschaftsorganisationen Solidaritätsfonds zur Unterstützung der Bemühungen des Wiederaufbaus in Kuba nach dem Hurrikan Irma ein.

Die südafrikanische Organisation Freunde Kubas (Focus) gab die Schaffung eines Post-Katastrophen-Solidaritätsfonds bekannt und rief alle Organisationen und Einzelpersonen in Südafrika auf, an dieser laufenden Kampagne teilzunehmen, um „unseren kubanischen Brüdern und Schwestern zu helfen, die den langen und schwierigen Weg des Wiederaufbaus nach den verheerenden Auswirkungen des Hurrikans Irma begonnen haben“.

Die Vereinigung südafrikanischer Absolventen kubanischer Universitäten wiederum rief alle Ärzte, die in Kuba ausgebildet wurden, sowie alle Freunde ebenfalls auf, dem kubanischen Volk „aus Fürsorge, patriotischem Bewusstsein und Solidarität zu helfen“.

Auch die Ärzte der Uruguayischen Vereinigung der Absolventen der Lateinamerikanischen Medizinschule (AUE-ELAM) bekräftigten ihre bedingungslose Unterstützung für die Regierung und das Volk Kubas.

„Wir, die die Solidarität des revolutionären Volkes von Kuba erfuhren, geben in diesen Zeilen der Verpflichtung Ausdruck, unserer zweiten Heimat die ganze Solidarität zurückzugeben, mit der sie uns ausgebildet hat“, heißt es in einer Erklärung der Vereinigung.

Die die belgische Freundschaftsorganisation Initiative Sozialistisches Kuba (ICS) brachte ihre starke Solidarität mit unserem Land nach dem verheerenden Durchzug des Hurrikans Irma zum Ausdruck, sowie ihre Verpflichtung, die Arbeiten des Wiederaufbaus zu unterstützen.

In einer Erklärung, die der Botschaft von Kuba in Belgien und dem kubanischen Institut für Völkerfreundschaft zugestellt wurde, beklagte die Organisation die Zerstörung, die durch den Zyklon in Havanna und fast dem ganzen Land verursacht wurde.