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Für den heutigen Freitag soll der Park wieder aufgebaut sein und seinen Strom ins nationale Netz einspeisen Foto: Autorin

PUERTO PADRE, Las Tunas – Der Schlamm reicht noch bis zu den Knien und macht das Gehen schwierig, aber das ist kein Grund einzuhalten. Man hat versprochen, am Freitag den ersten Photovoltaikpark der Provinz ans nationale Stromnetz anzuschließen und diese Aufgabe lassen alle Schwierigkeiten klein erscheinen.

Die Paneele wurden wegen des bevorstehenden Durchzugs von Irma abmontiert, um irreparable Schäden zu vermeiden, wie uns der für den Aufbau des Parks zuständige Direktor Roberto Pérez Peña erklärte.

„Es ist ein Park von 2,2 Megawatt, der aus vier Gebieten mit 100 Tischen mit jeweils 2.200 Paneelen besteht. Als wir vom Hurrikan hörten, machten wir uns daran, alles fast in Rekordzeit abzumontieren. Diese Parks sind so eingerichtet, dass sie einen Hurrikan der Kategorie drei aushalten können, aber bei der Stärke dieses Hurrikans mussten wir alles abbauen und anordnen, mit Bändern jeweils Gruppen von 30 festzurren, um zu verhindern, dass sie vom Wind bewegt und so beschädigt würden.

Leider war es nicht möglich, alle abzumontieren, aber die, die vor Ort verblieben waren haben glücklicherweise keinerlei Bruch erlitten, haben stoisch dem Durchzug von Irma widerstanden und sind jetzt für die Energiezufuhr unerlässlich.“

Der Direktor des Unternehmens Mariano Mora Góngora erklärte: „ Nachdem der Hurrikan an uns vorbeigezogen war, machten wir uns an die Aufgabe des Wiederaufbaus. Wir bildeten vier Brigaden mit jeweils einem Leiter und zehn Arbeitern, um die 5.000 Paneele in vier Tagen anzubringen. Wir haben am Montag begonnen, da hat es noch geregnet, und die Arbeiter haben viele Überstunden gemacht und ohne Pause gearbeitet. Wir haben eine Verpflichtung übernommen und die werden wir auch erfüllen.“

Ein paar Kilometer entfernt liegt das Touristikzentrum Covarrubias. Auch wenn die Verwüstungen durch den Hurrikan hier nicht so zerstörerisch waren, so mussten doch die Elektrizitätsarbeiter die Havarien reparieren und die Schäden an Pfosten und Leitungen beheben, damit das dort gelegene Hotel, sofort wieder seinen normalen Betrieb aufnehmen konnte.

Der Kranführer Osmani Pérez González sagte Granma gegenüber, dass die Arbeiten sofort nach dem Durchzug des Hurrikans begonnen hätten. „Wir sind seit Samstag hier, haben früh morgens angefangen und am frühen Morgen des nächsten Tages waren wir fertig. Wir wissen, wie wichtig das Hotel für die Wirtschaft des Landes ist und deshalb haben wir so hart gearbeitet.“

Durch die Effizienz der Elektrizitätsarbeiter war es möglich, dass dort bereits 94 % der Stromversorgung wieder gewährleistet werden kann und bereits am Sonntag keiner mehr merken wird, welche Schäden Irma dem Stromnetz zugefügt hat.