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Photo: Vicente Brito

Die ununterbrochenen Regenfälle, die mit dem großen Einflussbereich des Hurrikans Irma einhergingen, führten zu einer deutlichen Erholung der Stauseen des Landes, vor allem in den Mittel- und Ostgebieten, die am meisten deprimierten bis zur Ankunft des mächtigen Zyklons.

Wie Yosmary Gil, die Direktorin für hydraulische Infrastruktur am Nationalen Institut für Wasserwirtschaft (IRNH), Granma gegenüber mitteilte, enthielten die von diesem Institut verwalteten 242 Stauseen am Dienstag um 8.00 Uhr etwa 5,55 Milliarden Kubikmeter Wasser, was 61 % der Gesamtfüllmenge entspricht. Das stellt eine Zunahme von mehr als 1,9 Milliarden Kubikmetern im Vergleich zum Stand am 5. September (40%) dar.

Die Provinzen mit dem höchsten Zuwachs sind Sancti Spíritus (815 Millionen), Villa Clara (331,9), Camagüey (262,34), Granma (132,97) und Holguín (97,4 Millionen).

Besonders bemerkenswert ist die Erholung des Stausees Zaza. Es ist der größte Stausee des Landes. In etwas mehr als 72 Stunden nahm er 666,31 Millionen Kubikmeter Wasser auf und enthält jetzt 825 Millionen Kubikmeter, was, 81% seines Füllvolumens entspricht. Vor dem Hurrikan war er nur zu 17% gefüllt.

Insgesamt erlebten 189 Stauseen eine Zunahme ihrer Füllung, während 41 Wasser ablassen, hauptsächlich in den Gebieten von Pinar del Río (10), Camagüey (8) und Sancti Spíritus (6).

Die bedeutendsten Niederschlagsmengen wurden in Cabaiguán, Sancti Spíritus, (963,3 mm), Jibaco Manicaragua, (826) und Santa Lucía, Cabaiguán, (785.2) gemessen.

Die Provinzen mit der größten durchschnittlichen Niederschlagsmenge waren Sancti Spiritus mit 358,8 Millimetern (167% des Monatsdurchschnitts), Villa Clara mit 211,8 mm (118%) und Ciego de Ávila mit 184,3 mm (113%).