OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Vicente Brito

CAMAGÜEY.— Bevor er zusammen mit dem stellvertretenden Minister der FAR, Armee General Ramon Espinosa Martín, in die am meisten beschädigten Gebiete dieser Provinz aufbrach, bot der Präsident des Verteidigungsrates der Provinz, Jorge Luis Tapia Fonseca, Granma gegenüber Details über die vorläufige Situation des Territoriums nach dem Hurrikan Irma.

„Während des Vormittags und bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir direkten Kontakt zu den kommunalen Verteidigungsräten, und es kann sichergestellt werden, dass die kritischste Situation im Badeort Santa Lucia, im Gebiet von Camalote und in der Stadt Nuevitas besteht.

In Santa Lucia und in Nuevitas ist das Meer sehr weit eingedrungen. Jetzt werden wir auch die Situation von Cayo Romano und Cayo Cruz einschätzen, deren Zufahrtsstraße unterbrochen wurde, und zu denen wir bis jetzt haben wir nur über Amateurfunk Kommunikation hatten.

„Eine ähnliche Situation weisen Esmeralda, Sierra de Cubitas und Minas auf, aber auch in den Gemeinden Florida, Carlos Manuel de Céspedes und Sibanicú wurden schwere Regenfälle und Schäden gemeldet. Santa Cruz del Sur und Playa Florida Beach melden ebenfalls große Überschwemmungen.

„Als Hauptschäden in der Provinzhauptstadt werden bislang umgestürzte Bäume, Elektro- und Telefonmasten und Schäden an Dächern von Wohnhäusern und staatliche Einrichtungen, wie dem Theater Avellaneda, gemeldet.

„In dem Maße, in dem die Niederschläge im nördlichen Teil der Provinz zunehmen, beginnt das Wasser in der süd-zentralen Richtung zu laufen, und wie man sieht, hat der Hatibonico-Fluss fast seine Ufergrenzen erreicht. Er wird permanent überwacht und die Bevölkerung ist für eine eventuelle Evakuierung vorbereitet.