OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Photo: Juvenal Balán

Um zu beraten, wie mögliche Auswirkungen des Durchzugs von Hurrikans Irma im Westen des Landes schnell zu beheben sind, trafen sich die Vertreter der strategischen Region dieses Teils des Landes am Donnerstag im Leitungszentrum des Nationalen Verteidigungsrats für Katastrophenfälle.

Die Präsidenten und Vizepräsidenten der Verteidigungsräte der Provinzen Havanna, Artemisa, Mayabeque und Pinar del Río erfuhren, dass - nach den Prognosen des Instituts für Meteorologie - die größten Schäden in dieser Region durch die Auswirkungen von Wind, Regen und Eindringen des Meeres zu erwarten sind, die durch das Verbleiben Irmas in der Nordregion auf dem Weg in Richtung Florida und die Reichweite ihrer Spiralbänder hervorgerufen werden können.

Armeekorpsgeneral Leopoldo Cintra Frías, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Partei und Minister der Revolutionären Streitkräfte (FAR) hob hervor, dass es wichtig sei, die Bevölkerung sofort und angemessen zu informieren. Wenn nötig, sollten einige der in anderen Phasen vorgesehenen Maßnahmen vorgezogen werden.

Divisionsgeneral (a.D.) Ramón Pardo Guerra, Chef des Generalstabs der Zivilverteidigung, wies darauf hin, dass die größte Gefahr darin bestehe, dass das meteorologische Phänomen längere Zeit nördlich Kubas verweilen könnte, während der die Wassermassen und der Wind auf das Land einwirken würden.

Von Granma zu den Maßnahmen befragt, die in der Hauptstadt bereits getroffen wurden - eines der am stärksten gefährdeten Gebiete – sagte das Mitglied des Politbüros, die Vizepräsidentin des Staatsrats und Erste Parteisekretärin Havannas, Mercedes López Acea, dass die Aktionen durchgeführt werden, die der jeweiligen Phase entsprechen, insbesondere in Bezug auf den Schutz der Bevölkerung.

Unter anderem wies López Acea darauf hin, dass die Öffnungszeiten der Verkaufsstellen für Produkte des Grundbedarfs verlängert wurden. Außerdem sei man dabei, die Märkte und die Verarbeitungszentren zu beliefern, um notwendige Produkte für die Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Sie erklärte auch, dass die Maßnahmen zur Bewältigung von Überschwemmungen in gefährdeten Gebieten im Detail erörtert werden. „Alles hängt davon ab, dass die staatlichen Organe in jeder Gemeinde verantwortungsvoll agieren, und auf der anderen Seite davon, dass die Bevölkerung diszipliniert die Orientierungen befolgt.“

An der Versammlung nahm auch das Mitglied des Politbüros, Armeekorpsgeneralsekretär Alvaro López Miera, Erster Stellvertretender Minister der FAR und Chef des Generalstabes, teil.