OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Der Präsident der Zentralmerikanischen Bank für Wirtschaftsintegration Nick Rischbieth und die Präsidentin der Zentralbank Kubas Irma Martínez unterzeichneten den Vertrag Photo: Ricardo López Hevia

Die Präsidentin der Zentralbank Kubas (BCC) Irma Martínez Castrillón und der Präsident der Zentralmerikanischen Bank für Wirtschaftsintegration (BCIE) Nick Rischbieth unterzeichneten gestern das Dokument über den Ansschluss Kubas an diese regionale und multilaterale Institution.

Nach Aussage von Martínez Castrillón ermöglicht dieser Vertrag Kuba die bereits umfangreichen Beziehungen mit den Ländern der mittelamerikanischen Region weiter zu stärken und er begünstigt die Unterstützung der BCIE für Projekte der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung und der Integration.

„Wir gehen davon aus, dass von nun an hart daran gearbeitet wird, um alle Ziele, die beide Seiten sich vorgenommen haben, in Angriff zu nehmen“, sagte sie weiter.

Nick Rischbieth hob die historischen Bindungen und die Vision der Integration Kubas mit den mittelamerikanischen Ländern hervor.

Er sagte außerdem, dass diese Unterzeichnung auf einen Erkundungsbesuch zurückgehe, die Vorstandsmitglieder dieser Institution im Mai 2016 Kuba abgestattet hätten, bei dem sie die verschiedenen Entwicklungsprojekte kennengelernt hätten, die das Land duchführt.

„Im April hat dann die Außerordentliche Versammlung des BCIE einstimmig die Eingliederung Kubas beschlossen und heute bestätigen wir diese mit einem hohen Grad an Engagement von beiden Seiten“, fuhr er fort.

„Wir haben ein eigenes Interesse daran, die Entwicklung und das wirtschaftliche Wachstum Kubas zu unterstützen“, schloss Rischbieth.

An der Zeremonie, die am Sitz der Kubanischen Zentralbank stattfand, nahmen außerdem der Minister für Wirtschaft und Planung Ricardo Cabrisas sowie Mitglieder der Führung der BCIE, Vertreter des kubanischen Außenministeriums und der BCC teil.