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Die Generalsekretärin des FMC Teresa Amarelle Boué betonte die Wichtigkeit der Arbeit an der Basis Photo: Miguel Febles Hernández

CAMAGÜEY -Um den 57. Jahrestag der Gründung des Verbandes Kubanischer Frauen (FMC) zu begehen, kamen in Camagüey Tausende zusammen, um im Namen aller Mitglieder des Landes zu bekräftigen, dass sie in ihrem Kampf zum Aufbau einer prosperierenden und nachhaltigen Gesellschaft nicht nachlassen.

An diesem 23. August stimmten alle auf dem historischen Platz San Juan de Dios in Camagüey Versammelten darin überein, dass die wichtigste Aufgabe der Organisation weiterhin die Verteidigung des sozialistischen Vaterlandes sei, denn nur so gäbe es neue und bessere Chancen für die Frau.

„Man stelle sich vor, dass die kubanischen Mädchen eine Schule für Kunst besuchen können, und das ohne Vermögen zu besitzen; nur mit den menschlichen Werten, die mir meine Familie und meine Lehrer vermittelt haben, habe ich Primaballerina werden können“, sagte Lizandra Gómez de la Torre, die als Delegierte zum XIX. Festival der Jugend und der Studenten reisen wird.

„Ich bin die Enkelin von Bauern und bin stolz auf dieses mein Land und seine Leute. Ich bin eine glückliche Frau, weil meine Kinder eine vielversprechende Zukunft mit Chancengleichheit und gleichen Rechten haben“, sagte Oralys Pérez Rivero, die Vizepräsidentin der Kooperative Francisco Borrero Labadí.

Die zentrale Ansprache hielt das Mitglied des Politbüros der Partei Martha Ayala Ávila, das auf die Herausforderungen einging, denen sich die Organistion heute gegenübersieht und feststellte, dass der Beitrag und die immer weiter wachsende tragende Rolle, die die Frau im großen Werk der Revolution einnimmt, durch nichts getrübt werde.

„Diese Zeiten machen es erforderlich, dass jedes Mitglied sich mit Leidenschaft der Sache widmet und bereit ist, die Träume Vilmas von einer FMC wahrzumachen, die noch breiter und inklusiver ist, zur Lösung der sozialen Probleme beiträgt und im Herz jeder Gemeinde schlägt“, fuhr sie fort.

Auf diese Herausforderungen bezog sich auch die FMC Generalsekretärin Teresa Amarelle Boué, die auf der Notwendigkeit bestand, eine effektivere Basisarbeit zu konsolidieren, die mit Schemen und Stereotypen breche und sich an die Anforderungen jedes historischen Moments anpasse.

„Wir nehmen die Herausforderung an, negative Verhaltensweisen zu verändern, einen sozial respektvollen Umgang zu pflegen, Sensibilität gegenüber den Problemen und der Suche nach deren Lösungen zu zeigen und die moralischen und staatsbürgerlichen Werte wie Redlichkeit, Ehrlichkeit, Anständigkeit und Solidarität zu vermitteln.“

Am Ende ihrer Rede rief Teresa Amarelle Boué die kubanischen Frauen dazu auf, zusammen mit dem ganzen Volk zwei entscheidende Ereignisse zu unterstützen, die am 4. September beginnen: Das neue Schuljahr und die Treffen zur Nominierung der Kandidaten der Volksmacht.