OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS

SANTIAGO DE CUBA – Die ersten Erträge in den wichtigsten Bergregionen der Provinz lässt auf eine bessere Kaffeeernte für das kommende Jahr schließen, wo mindestens eineinhalb Millionen Eimer Kaffeebohnen gepflückt werden sollen.

Effektivität und Qualität bestimmen die Arbeiten in den Kaffeebetrieben der Gemeinden Segundo Frente und Tercer Frente, von denen letztere der beste Kaffeeproduzent des Landes ist.

Leonel Guevara, Direktor des Kaffeeanbaus in Tercer Frente, versicherte, dass sein Betrieb fast 2 000 Tonnen Kaffeebohnen ernten wolle. Dies werde das Ergebnis der Rehabilitierung und Verbesserung der Anpflanzungen mithilfe von Techniken sein, die Platz sparen und die Anzahl der Jungpflanzen vervielfachen.

Er bestätigte, dass die bessere Kaffeeblüte, der stimulierende Anbaupreis für die Hersteller, die technologischen Maßnahmen und die Erleichterungen bei der Kreditvergabe eine nachhaltige Steigerung des Produktionsvolumens in den Bergen der Sierra Maestra darstellen.

Ebenso wurden fünf neue elektrisch betriebene ökologische Kaffeeextraktoren sowie zwei handbetriebene gleicher Art für abgelegene Gebiete installiert, um die Kaffeebohnen und deren Qualität maximal zu nutzen. In den Verarbeitungsanlagen werden die Kaffeebohnen auf gravimetrischen Tischen und mithilfe anderer moderner Anlagen ausgelesen, berichtete Leonel.

Im Land- und Forstwirtschaftsbetrieb Segundo Frente wird für die Kaffeeernte 2017–2018 mit etwa 650 Tonnen Kaffee gerechnet und in den Camps für die gewohnheitsmäßigen Kaffeepflücker seien geeignete Bedingungen geschaffen worden. Ebenso stünden Materialen und Ressourcen bereit und die existierenden Extraktoren in den Verarbeitungsanlagen unter Anwendung der trockenen bzw. nassen Methode seien instand gesetzt worden.

Die Fachleute erläuterten, dass aufgrund des Reifegrades der Kaffeebohnen, der dank der hohen Temperaturen und der Regenfälle der letzten Tage erreicht wurde, davon ausgegangen werde, dass die kommende Kaffeeernte die vorhergehende übertreffe.

Sie fügten hinzu, dass es für den Kaffeeanbau Normen und Qualitätsparameter gebe, die entsprechend der neuen Preise festgelegt worden seien, welche die soziale Entwicklung und Lebensqualität der Bergbewohner fördern. (ACN)