OFFIZIELLES ORGAN DES ZENTRALKOMITEESDER KOMMUNISTISCHEN PARTEI KUBAS
Der erste Parteisekretär von Villa Clara machte einen Rundgang durch den zweiten in der Provinz eingerichteten Photovoltaikpark. Photo: Freddy Pérez Cabrera

QUEMADO DE GÜINES, Villa Clara – Mit der Inbetriebnahme des zweiten solaren Photovoltaikparks dieser Provinz in der Ortschaft Caguagua treibt Kuba sein Programm der Nutzung erneuerbarer Energien voran, das die Einsparung fossilen Brennstoffs fördern und zum Erhalt der Umwelt beitragen soll.

Die Einrichtung mit einer Kapazität zur Erzeugung von 700 Megawattstunden im Monat besteht aus 8.800 Paneelen und einer Leistung von 2,2 MW, was jährlich 877 Tonnen fossilen Brennstoff einspart und so 2.700 Tonnen Kohlendioxid, eines der Gase die hauptsächlich für den Treibhauseffekt verantwortlich sind, nicht mehr an an die Umwelt abgibt.

Die Investition von etwa 5 Millionen Pesos, die sich in acht Jahren amortisiert haben werden, ist die zweite in eine Einrichtung dieser Art in Villa Clara, nachdem im Jahr 2013 ein ähnlicher Park in Santa Clara eröffnet worden war.

In den nächsten drei Jahren sind innerhalb des Programms „100 MW mit erneuerbaren Energiequellen“ acht weitere Einrichtungen dieser Art vorgesehen, um die energetische Matrix des Lande szu diversifizieren. Noch in diesem Jahr wird daher mit dem Bau weiterer drei Parks in Corralillo, Santa Clara und Quemado de Güines begonnen.

Die Photovoltaikparks, die bis zum Jahr 2030 in der Provinz geplant sind, werden dann 50 MW produzieren. Zu diesem Zeitpunkt rechnet das Land auch damit, 24% seiner Elektrizität aus erneuerbarer Energie zu erzeugen, ein Wert, der zur Zeit bei etwa 4% liegt.