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Der Zweck dieser Stationen ist die Verhütung möglicher Schäden durch Wetterunbilden. Photo: Padrón, Abel

PINAR DEL RÍO – Die Inbetriebnahme von 11 Stationen des Risikomanagements und über 52 Frühwarnposten gehören zur Strategie, mit der die Auswirkungen der in Pinar del Río häufigen Wetterunbilden wie Hurrikans gemildert werden sollen.

Die Stationen befinden sich in den Gemeinden Sandino, Mantua, Guane, San Juan y Martínez, Pinar del Río, Consolación del Sur, Viñales, Los Palacios, Minas de Matahambre und La Palma und eine weitere funktioniert auf Provinzebene. Sie erleichtern die Aktion der Zivilverteidigungsräte und garantieren die Information an die Bevölkerung angesichts der Bedrohung durch jede Art von Katastrophe.

Diese Einrichtungen sind mit Kommunikationsmitteln zur Nachrichtenübermittlung in die restlichen Gebiete des Territoriums bei Gefahrensituationen ausgerüstet und verfügen darüber hinaus über eine Elektroanlage, Kurzwellenradio und Lautsprecher sowie Schutzausrüstungen.

Ivonne Osmaydi Mitjans, Direktorin der Provinzstation, sagte dass deren Funktion in Schutzaktionen angesichts herannahender tropischer Hurrikans bestehe, da sie die Bevölkerung mit Information versorgt, aufgrund derer sie Maßnahmen zur Reduzierung der Schäden durch diese Witterungsunbilden ergreift.

Sie erläuterte, dass diese Stationen auf Initiative des Generalstabs der Nationalen Zivilverteidigung gebildet und mit Mitteln des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen PNUD und anderer Nichtregierungsorganisationen finanziert wurden.

In einem Gebiet, über das von 1900 bis heute 150 Tropenstürme hinweggezogen sind, rüstet das Projekt die westlichste Provinz des Landes zweifellos mit besseren Bedingungen aus, um Hurrikans zu widerstehen, stellte sie fest.

Ebenso tragen zu dieser Vorbereitung die Perfektionierung des meteorologischen Netzes und die Erweiterung der Ausrüstung zum Messen von Windstärken sowie die Modernisierung der Radarstationen am Kap San Antonio bei, die sich gegenwärtig in Reparatur befinden.

In der Provinz wurden Bewertungen zu Gefährdung, Anfälligkeit und Risiken ausgeführt, die mit Überschwemmungen aufgrund starker Regenfälle, Überflutungen an den Küsten durch das Meer, starken Wind einhergehen sowie zu weiteren Aspekten wie der seismischen Aktivität im historischen Stadtzentrum.

Unter Führung des Citma wird an Themen wie Viehseuchen, Land- und Forstwirtschaftliche Brände sowie Erdrutsche gearbeitet, um Gefahrenquellen zu bestimmen und Maßnahmen zu deren Reduzierung vorzuschlagen.