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Die Eröffnung der zehnten Bank für Muttermilch in Kuba im Krankenhaus Gustavo Aldereguía in der Provinz Cienfuegos trägt weiter zur Stärkung des Netzes dieser Einrichtungen bei und setzt Kuba an die dritte Stelle in Iberoamerika, was die Indizes der Banken für Muttermilch angeht, nur noch übertroffen von Brasilien und Uruguay.

Das gab der Leiter des Mutter-Kind Programms des Gesundheitsministeriums Dr.Roberto Álvarez Fumero bekannt, der herausstellte, dass diese neue Bank Teil der allmählichen Entwicklung des Netzes sei, die durch die Zusammenarbeit zwischen dem kubanischen Gesundheitsministerium und dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Unicef, möglich geworden ist.

Diese Bank für Muttermilch garantiert allen Neugeborenen, die ernsthaft erkrankt sind oder bei denen in den ersten Lebenstagen ein chirurgischer Eingriff notwendig ist und für die keine Muttermilch der eigenen Mutter verfügbar ist, die Ernährung durch von anderen Mütern gespendete Muttermilch.

Dr. Álvarez Fumero führte aus, dass im vergangenen Jahr dieses Netz der Banken für Muttermilch, das 60% der Provinzen des Landes abdecke, 10.988 Frauen Hilfe und Orientierung gegeben hätte, was die richtigen Techniken des Stillens und die Art der Milchspende angehe. Von diesen hätten 5.293 über 1.591 Liter gespendet, die 2.021 Neugeborenen zugute gekommen seien, praktisch einem von vier Frühgeborenen und 2% aller Neugeborenen des Landes.

Dr. Álvarez Fumero hob das solidarische und altruistische Verhalten der zahlreichen kubanischen Mütter hervor, die nicht nur ihr eigenes Kind in den Genuss von Muttermilch kommen lassen, sondern gleichzeitig noch das Leben von Hunderten kubanischen Kindern retteten.